Kaminsky begrüßt Gaspreisbremse

Hanau
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"Was in Berlin beschlossen wird, hat direkte Auswirkungen auf Städte und Kommunen. Daher muss bei der Ausgestaltung der Gaspreisbremse an die Kommunen gedacht werden, denn hier leben die Menschen, die betroffen sind", ordnet Claus Kaminsky (SPD), Oberbürgermeister der Stadt Hanau und Aufsichtsratsvorsitzender der Hanauer Stadtwerke, ein.

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Den 200 Milliarden Euro-Schutzschirm der Bundesregierung begrüße er daher ausdrücklich: "Das erspart unseren Bürgerinnen und Bürgern in diesen fordernden Zeiten die zusätzliche Belastung, welche die Gasbeschaffungsumlage mit sich gebracht hätte. Zumindest ein kleiner Lichtblick für die Menschen in der aktuellen Situation."

Das "Aus" für die Gasumlage und die beschlossene Steuersenkung für Erdgas und Wärme auf 7 Prozent trifft auch bei Martina Butz, Geschäftsführerin der Stadtwerke Hanau, auf Zustimmung: "In der kommenden Woche werden wir unsere Kundinnen und Kunden anschreiben und direkt informieren", kündigt Butz an. "Die Entlastungen geben wir selbstverständlich vollumfänglich an unsere Kunden weiter. So werden wir auch die Abschlagszahlungen, die aufgrund der angekündigten Umlage zum 1. Oktober erhöht werden mussten, in entsprechender Höhe wieder senken."

"Derzeit gefüllte Gasspeicher helfen uns nur über diesen Winter, wenn wir weiterhin sparsam mit dem Gut Energie umgehen. Wir haben für unsere Bürgerinnen und Bürger die Verantwortung, auch mindestens an den darauffolgenden Winter und die absehbaren Kostensteigerungen zu denken", so Stadtwerke-Chefin Butz.

"Wir haben in Hessens kleinster Großstadt bereits Ende Juni mit der ‚Hanauer Energierunde‘ konkrete Maßnahmen auf den Weg gebracht, um Energie zu sparen.  Wir werden keinen unserer Beschlüsse zurücknehmen – denn gemeinsames, vorbildliches und besonnenes Energiesparen hat weiterhin höchste Priorität. Wir sparen weiter", so Kaminsky. Konkret spart Hanau durch Temperatur-Absenkungen in öffentlichen Gebäuden, Schwimmbädern, Sport- und Turnhallen, hat bereits im Juli die Beleuchtung von städtischen Gebäuden und Denkmälern abgestellt, dimmt – einem Sicherheitskonzept folgend – Straßenbeleuchtung. "Es ist gut, dass der Abwehrschirm da ist. Wie er aufgespannt aussieht – darauf sind wir gespannt", so Kaminsky.