Piesolds Wiedergeburt?

Hanau
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"Aus welchem Grund der Hanauer Ex-Fraktionsvorsitzende, Ex-Stadtrat und Ex-Parteivorsitzende Prof. Dr. Piesold sich nun, natürlich wie immer auf Kosten anderer, aus der Versenkung der politischen Bedeutungslosigkeit heraus meldet", erschließt sich der BfH-Spitze um Vorsitzenden Peter Jurenda und Fraktionsvorsitzenden Oliver Rehbein nicht.

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"Piesold, der nach dem Aus der damaligen FDP-Vorsitzenden Schäfer zusätzlich zum Fraktionsvorsitz noch den Stadtverbandsvorsitz übernahm, hatte im Zuge der Verhandlungen zur 1. Kleeblattkoalition ertrotzt, dass der damalige Rechnungsprüfungsausschuss zu einem ständigen Ausschuss erhoben wurde. Wie selbstverständlich übernahm er in der Folge den Vorsitz des neuen Ausschusses für Rechnungsprüfung und Beteiligungscontroling. Zudem setzte er sich das Krönchen auf und wurde von den drei 'kleinen' Regierungspartnern getragener hauptamtlicher Stadtrat. Er wurde seinerzeit nicht wiedergewählt, was dazu führte, dass die FDP aus der Regierungskoalition austrat und erst nach der 2016er Kommunalwahl wieder mit im Boot war. Da waren aber die Grünen bereits hauptamtlich in der Regierung vertreten und hatten bis zu seinem Weggang mit Andreas Kowol einen hauptamtlichen Vertreter im Magistrat. So blieb für die FDP nur die Besetzung einer Stabsstelle. Natürlich griff Piesold zu und sicherte sich wieder einen hauptamtlichen Job durch die Politik, jedoch nur um sofort nach dem Ausscheiden Kowols wieder nach der hauptamtlichen Stelle eines Stadtrates zu greifen. Dies jedoch blieb ihm verwehrt, denn plötzlich ließen sich die FDP-Mitglieder in Hanau nicht mehr alles mit sich machen und boten mit Thomas Morlock einen Kandidaten gegen den allmächtig erscheinenden Piesold auf. Mit der Wahl Morlocks Wahl hatte die FDP den politischen und moralischen Anspruch auf die Besetzung der Stabsstelle verloren, was Piesold aber nicht im Geringsten interessierte. Er blieb wie ein Magnet am Stuhl kleben und ließ sich mit einem üppigen „Goldenen Handschlag“ herausklagen", listet Peter Jurenda, ehrenamtlicher Stadtrat und BfH-Vorsitzender, nun nach den jüngsten Angriffen Piesolds, unter anderem auch gegen die BfH gerichtet, auf. "All diese Posten habe sich Piesold gesichert und niemanden neben sich geduldet", resümiert Jurenda.

Fraktionsvorsitzender Oliver Rehbein ergänzt, dass man hinter vorgehaltener Hand lange die Hanauer FDP als „FDPiesold“ bezeichnet habe und damit Piesold immenses Geltungsbedürfnis zum Ausdruck gebracht habe: "Nach seinem unrühmlichen Abgang nach der Stadtratswahl 2017, bei der damals BfH-Fraktionschef Rehbein im Sinne des Erhalts der Koalition seine Kandidatur zurückzog und seinerseits die Kandidatur Thomas Morlocks unterstütze, hat Piesold noch etliche Wochen aus der politischen Weite des Main-Kinzig-Kreises nach Hanau und auch auf seine eigene Partei geschossen. Er hat offensichtlich nie gelernt, mit politischen Niederlagen umzugehen“, mutmaßt Rehbein.

„Völlig unprovoziert und überflüssig“ schieße Piesold nun wieder nach Hanau und behaupte steif und fest weiterhin Unwahrheiten über das Streben der Stadt Hanau nach Kreisfreiheit: „Jetzt, in völliger politischer Bedeutungslosigkeit, um sich zu geifern und jeden ein bisschen anzukratzen, entspricht offensichtlich seinem Naturell.“ Piesold solle seinen politischen Status endlich „wie ein Mann ertragen“ und aufhören, andere zu diskreditieren. "Der Wählergemeinschaft Bürger für Hanau unter anderem Opportunismus vorzuwerfen, bei all den Posten in Piesolds Vita, ist unredlich und überflüssig“, schließen Jurenda und Rehbein ab.


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