Am 14. Februar wird auf dem Hanauer Marktplatz wieder getanzt

Hanau
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Unter dem internationalen Motto „One Billion Rising 2023“ wird am Dienstag,14. Februar, um 16 Uhr wieder auf dem Hanauer Marktplatz getanzt. Weltweit tanzen an diesem Tag Menschen gemeinsam gegen Gewalt an Frauen, für ein selbstbestimmtes Leben in Freiheit und Sicherheit. „Alle Mitbürgerinnen und Mitbürger, ob jung oder alt, sind eingeladen mit zu tanzen!“, so der Aufruf von Oberbürgermeister Claus Kaminsky (SPD), der auch in diesem Jahr die Schirmherrschaft für die Aktion übernommen hat.

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"Gewalt gegen Frauen, Gewalt gegen Kinder, Gewalt an sich und gleich wo sie uns begegnet, wird von uns nicht toleriert. Insbesondere angesichts des Krieges in Europa und den Menschenrechtsverletzungen im Iran und anderen Ländern der Welt, ist diese Aktion auch in diesem Jahr ein unverzichtbar wichtiges Signal. Senden wir deshalb auch aus unserer Stadt ein starkes Zeichen!", so die Bitte des Oberbürgermeisters an alle Mitbürgerinnen und Mitbürger, sich an dieser Aktion zu beteiligen.

"Am 14. Februar sind alle Menschen weltweit eingeladen, sich zu dem Lied 'BreakTheChain' tanzend mit einer Milliarde Menschen über den Globus hinweg zu verbinden", erläutert Cornelia Gasche, kommunale Frauenbeauftragte der Stadt Hanau. Rund 60.000 Menschen an 170 Orten in Deutschland hätten zuletzt an dieser weltweiten Tanz-Demonstration teilgenommen. "Jede 3. Frau wird mindestens einmal Opfer von Gewalt. Mit dieser Tanzaktion wollen wir auf diese unerträgliche Situation aufmerksam machen. Sie darf nicht akzeptiert werden. Es ist ein Auftrag an die ganze Gesellschaft, Gewalt zu ächten und dort aufmerksam zu sein, wo sie uns begegnet und ein klares Stop-Signal zu senden," erläutert Gasche.

"Gewalt hat viele Facetten, auch die, die wir leider zuletzt am Silvesterabend in Berlin erleben mussten," sind sich Kaminsky und Gasche einig. Die Stadt Hanau setze seit vielen Jahren deutliche Zeichen gegen Gewalt, um in der Bevölkerung, in den Schulen, mit Unterstützung vieler Organisationen und Vereine aufmerksam zu machen, Aufklärung zu betreiben und präventiv tätig zu sein. "Menschen kommen nicht intolerant und gewalttätig auf die Welt, sie werden dazu gemacht," erläutert Gasche.

Die Frauenbeauftragte Gasche und Oberbürgermeister Kaminsky danken der Tanzschule Berné, die auch in diesem Jahr eine verlässliche Partnerin bei dieser Aktion ist und am 14. Februar auf der Bühne auf dem Marktplatz alle tanzbereiten Menschen anleitet. Auch Vertreterinnen der Hanauer Beratungsstellen bei häuslicher und sexueller Gewalt beteiligen sich wieder an der gemeinsamen Aktion.

Wer nicht erst bei der Aktion auf dem Marktplatz, sondern schon vorab die Tanzschritte kennenlernen möchte, hat Dank der Tanzschule Berné hierzu an folgenden Terminen Gelegenheit zum gemeinsamen Üben: Am Dienstag, 31. Januar, um 19:15 Uhr, am Sonntag, 5. Februar, um 14 Uhr und am Samstag, 11. Februar, um 10 Uhr. Alle Workshops dauern jeweils 45 Minuten. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Teilnahme ist kostenlos. Einfach zu einem dieser Termine zur Tanzschule kommen und mitmachen: Tanzschule Berné, Stresemannstraße 7, in Hanau.

Wer von der Aktion unabhängig Hilfe und Rat sucht: Das bundesweite Hilfetelefon berät kostenfrei, anonym und in verschiedenen Sprachen rund um die Uhr unter der Rufnummer 08000 116 016, www.hilfetelefon.de

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