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Neben der Kür eines neuen Mitglieds für die „Hall of Fame“ des Vereins stand im Mittelpunkt der Rückblick auf 20 Jahre regen Wirkens über die engere Altstadt hinaus. Dazu gehörte auch die Präsentation einer Festschrift, in der diese Epoche ausführlich dargestellt wird.

Werner Bayer, seit der Gründung an der Spitze des Altstadtvereins, konnte denn auch eine beeindruckende Bilanz ziehen. Aus einem Zusammenschluss von Bürgern zur angemessenen Feier des Altstadtjubiläums 2003 sei inzwischen eine prägende Kraft in Hanau geworden. Die IGHA habe sich nicht nur im Prozess der Stadtentwicklung engagiert, sondern habe sich neben hochwertigen Kulturangeboten auch die Bildung auf die Fahne geschrieben. Neben traditionellen Festivitäten wie dem Lamboy- und dem Weinfest nannte er die Wiederbelebung von Märkten in der Hanauer Altstadt wie den Bauern- und Schlemmer-Markt. Vor allem aber sei die IGHA auch eine erfolgreiche Bildungskooperation mit dem Hanauer Geschichtsverein und der Volkshochschule eingegangen. Rund 1000 Vorträge und Kurse konnten in den vergangenen 20 Jahren angeboten werden, resümierte Bayer.

Dabei reichte das Themenspektrum von der Geschichte über Ökologie und Wirtschaft bis hin zu technischen Themen. Dabei, so Bayer, habe die IGHA auch stets den Industrie- und High-Tech-Standort Hanau im Blick gehabt und entsprechende Kontakte geknüpft. In diesem erweiterten Themenspektrum sah Bayer denn auch den Weg in die Zukunft der IGHA. Der Vorstandsvorsitzende der Heraeus-Holding, Jan Rinnert, griff diesen Faden in seinem Festvortrag auf und erwies sich dabei nicht nur als kenntnisreicher Mann der Wirtschaft, sondern eröffnete dem zahlreichen Publikum im Schlossgartensaal der Karl-Rehbein-Schule auch hochinteressante Aspekte einer Arbeitswelt der Zukunft. Für die plane Heraeus schon heute, denn in 37 Jahren werde die Firma ihr 400jähriges Bestehen begehen können. Auf dem Weg dorthin sei auch das Wirken der IGHA ein Standortfaktor für das Personal seines weltweit tätigen Unternehmens, welches jedoch stets eine produktive Wechselbeziehung zu seinem Gründungsort gesucht habe. In diese Richtung wies auch Dr. Frank Menzel, der designierte Nachfolger des IGHA-Vorsitzenden Werner Bayer. Dr. Menzel kündigte eine verstärkte Jugendarbeit sowie die Förderung von Umweltalternativen für Stadt und Land an.

Bayer konnte schließlich Nicole Rautenberg, Geschäftsführerin des CPH und bei diesem IGHA-Kooperationspartner tätig seit dessen Gründung in die „Hall of Fame“ der IGHA aufnehmen und ihr den Ehrentitel „Maitre de Secours 2022“ verleihen. Last but bot least stand dann die Vorstellung der IGHA-Chronik auf dem Programm. In einem opulent bebilderten Band von über 300 Seiten haben über 40 Autoren in einer Art Zeitkapsel 20 Jahre Altstadtgeschichte, aber auch Hanauer Stadtentwicklung und Stadtkultur beschrieben. Unter dem programmatischen Titel „Was Bürgersinn bewegen kann“ ist das Buch eine stolze Bilanz einer Vereinigung engagierter Hanauer, der dies eigentlich nicht in die Wiege gelegt war.

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Jan Rinnert und Nicole Rautenberg.


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