In den Sommermonaten kommt es in der Bio-Abfalltonne häufig zu unerwünschtem Madenbefall, der sich bei unsachgemäßer Nutzung des braunen Behälters einstellt.
In den Sommermonaten kommt es in der Bio-Abfalltonne häufig zu unerwünschtem Madenbefall, der sich bei unsachgemäßer Nutzung des braunen Behälters einstellt.
Um den Schädlingsbefall zu vermeiden, ist deshalb besonders darauf zu achten die Tonne richtig zu nutzen. In die Biotonne gehören alle biologisch abbaubaren Küchen- und Gartenabfälle, Abfälle, wie Kartoffel-, Obst- und Gemüseschalen aus der Küche. Auch Kaffee- und Teereste, Blumen, Laub und Gartenabfälle können über die braune Tonne entsorgt werden.
Die Abfallberatung des Eigenbetriebs Hanau Verkehr und Entsorgung (HVE) rät zum Verpacken des Biomülls Zeitungspapier, weil damit Feuchtigkeit aufgesaugt und die Belüftung verbessert wird. Das gilt vor allem für Speisereste, um Fliegen abzuhalten. Sind Maden erst einmal vorhanden, kann Dünge- oder Algenkalk, der über die Bioabfälle verteilt wird, Abhilfe schaffen. Im Gartenfachhandel, in Drogeriemärkten sowie in größeren Einkaufsmärkten sind auch spezielle Mittel erhältlich, die Fliegen abhalten sollen.
Die Biotonne sollte nach Möglichkeit nicht in der prallen Sonne, sondern im Schatten stehen. Nach jeder Befüllung kann eine Lage Zeitungspapier als Abdeckung und Schutz vor Fliegen dienen.
Die städtische Abfallberatung weist darauf hin, dass nur organische Küchen- und Gartenabfälle in die Biotonne gehören. Nicht in die braunen Behälter dürfen daher: Windeln, Plastiktüten und Zigaretten; diese Abfälle gehören in die schwarze Restmülltonne oder Verkaufsverpackungen in die gelbe Tonne.
Weitere Fragen beantwortet Abfallberaterin Daniela Balzer unter der Telefonnummer 295-300.
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