"Das Einhalten einfacher Tipps hilft, dass Picknicks nicht zu Müllfesten werden", sagt Abfallberaterin Daniela Balzer vom Eigenbetrieb Hanau Verkehr und Entsorgung (HVE).
Balzer: "An freien Tagen und bei gutem Wetter zieht es die Menschen ins Grüne." Ausgestattet mit Bollerwagen, Getränkekisten, Tüten und Taschen gehe es dann auf Tour. Bei diesen Ausflügen werde reichlich gegessen und getrunken. "Leider landet in bierseliger Laune häufig Müll in der Landschaft", bedauert sie. Getränkedosen, Flaschen und Plastikbecher fänden sich dabei in Gewässern und Sträuchern, ebenso Einwickelpapier, Pappteller und Essensreste. Zudem kämen immer häufiger Grillutensilien zum Einmalgebrauch zum Einsatz.
Balzer weiter: "Dieser regelmäßig entstehende Müllberg ist für HVE sowie zahlreiche Hanauerinnen und Hanauer ein Ärgernis." Besonders betroffen seien die beliebten Mainwiesen.
Dabei lasse sich der meiste Müll schon beim Einkauf vermeiden. So sollten Getränke möglichst in Mehrwegflaschen gekauft werden, die im Anschluss wieder mitzunehmen seien. Besteck, Gläser und Teller seien möglichst aus langlebigen Materialien zu wählen, Lebensmittel in wieder verwendbaren Frischhaltedosen. Plastiktüten sollten erst gar nicht mitgenommen werden. Es sollte selbstverständlich sein, dass auch Einweggrills, wenn sie denn nicht verzichtbar seien und sofern überhaupt erlaubt, im Anschluss sachgerecht entsorgt werden. Blieben beim Ausflug Reste übrig, so solle der Müll nicht einfach liegen bleiben, sondern zu Hause in den richtigen Gefäßen landen. So gehören Verkaufsverpackungen in den Gelben Sack, Einwegglas in die Glascontainer, ebenso sauberes Papier in den Papiercontainer oder die Papiertonne. Kompostierbare Abfälle gehören in die Biotonne.
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