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Mi, Apr
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Zonta Club Hanau: Starter Preis für starke Frauen
Gruppenbild mit glücklichen Siegerinnen: Bürgermeister Dr. Maximilian Bieri; Präsidentin des Zonta Cubs Claudia Borowski; Jury: Tamara Kpebane, Beate Funck-Flaum, Carola Göbel-Dominik; 1. Preisträgerin Annika Tetens; 2. Preisträgerinnen Annabell Obermann und Amina El Ofairi; Leiterin des Kulturforums Dr. Esther Mikuszies; Frauenbeauftragte der Stadt Hanau Cornelia Gasche, von links.
Ihr Name ist Annika Tetens und der Tag dieser jungen Frau scheint mehr als 24 Stunden zu haben.
Die Gewinnerin des Young Women in Public Affairs Awards des Zonta Clubs Hanau ist über die Maßen schulisch und gesellschaftlich engagiert. Im Beisein von Bürgermeister Maximilian Bieri und der Hanauer Frauenbeauftragten Cornelia Gasche wurde die Erstplatzierte im Mai ausgezeichnet. Der Young Women in Public Affairs Award von Zonta richtet sich an junge Frauen im Alter von 16 bis 19 Jahren, die sich ehrenamtlich in Schule, Ausbildung und Gesellschaft engagieren, die sich um internationales Verständnis bemühen, die sich mit den Problemen der Stellung der Frau national oder auch international auseinandersetzen.
Der Preis wird jährlich auf lokaler Ebene für die Stadt Hanau und den Main-Kinzig-Kreis vergeben. Claudia Borowski, Präsidentin des Zonta Clubs Hanau, formulierte den Sinn der Auszeichnung mit folgenden Worten: “Ziel der Preisverleihung ist es, den außergewöhnlichen Einsatz dieser jungen Frauen anzuerkennen und sie anzuspornen, sich weiterhin im öffentlichen Leben, in der Politik oder in gemeinnützigen Organisationen einzusetzen. Wir freuen uns sehr, dass der Award an Aufmerksamkeit gewinnt.“
Bewertet wurden die umfangreich eingegangenen Bewerbungen von der Jury des Zonta Clubs. Gewinnerin Annika Tetens, Schülerin der Karl-Rehbein-Schule, zeichnet sich durch ihr großes Engagement an ihrer Schule aus – übernimmt Verantwortung und Leitung von Projekten und ist als Kurssprecherin und als Leiterin des Abi-Komitees aktiv. Die junge Frau, die fünf Instrumente spielt, organisiert Veranstaltungen in ihrer evangelischen Gemeinde, setzt sich in der Jugendarbeit ein, gibt Klavierunterricht und Nachhilfe. Ein großes Anliegen ist ihr die Gleichberechtigung von Frauen – sie möchte Mädchen von klein auf ermutigen, ihren Platz in der Gesellschaft selbstbewusst einzunehmen. „Je mehr ich am Tag schaffe und dabei auch noch anderen Menschen helfen kann, desto glücklicher bin ich“, sagt die Preisträgerin.
Zwei zweite Preise gingen an Annabell Kerstin Obermann von der Otto-Hahn-Schule sowie Amina El Ofari von der Karl-Rehbein-Schule. Den dritten Platz belegte Kathleen Müller vom Gelnhäuser Grimmelshausen Gymnasium. Im voll besetzten Kulturform freuten sich mit den Preisträgerinnen und deren Angehörigen auch zwei Personen, die in neuen Funktionen die Stadt bereichern: die neue Leiterin des Kulturforums, Dr. Esther Mikuszies und der neu im Amt tätige Bürgermeister Dr. Maximilian Bieri. Beide waren sehr beeindruckt von dem großartigen Engagement der jungen Frauen. Sie gehörten zu den ersten Gratulanten.
Gastrednerin war in diesem Jahr Cornelia Gasche, die Frauenbeauftragte der Stadt Hanau. Sehr empathisch und mit klugen, motivierenden Ausführungen stellte sie die Wichtigkeit dieses Preises heraus: „Der Zonta Club ermuntert und bestätigt mit diesem Preis jungen Frauen und macht sie positiv sichtbar. Wenn es Ihren Award nicht gäbe, müsste er erfunden werden! Diese Auszeichnung und das Engagement von Zonta setzen an den Wurzeln an, dort, wo es darum geht, die weibliche Gestaltungskraft Heute und Morgen nachhaltig zu fördern.“
Künstlerisch bereichernd und mit viel Applaus bedacht waren die szenischen Zwischenspiele der Theatergruppe der Karl-Rehbein-Schule zu Texten aus dem Buch von Nicole Seifert „Frauenliteratur“.
Gruppenbild mit glücklichen Siegerinnen: Bürgermeister Dr. Maximilian Bieri; Präsidentin des Zonta Cubs Claudia Borowski; Jury: Tamara Kpebane, Beate Funck-Flaum, Carola Göbel-Dominik; 1. Preisträgerin Annika Tetens; 2. Preisträgerinnen Annabell Obermann und Amina El Ofairi; Leiterin des Kulturforums Dr. Esther Mikuszies; Frauenbeauftragte der Stadt Hanau Cornelia Gasche, von links.