BfH stellt Dringlichkeitsantrag zur Sanierung der Auheimer Brücke

Hanau

Die 1882 erbaute, denkmalgeschützte Auheimer Brücke verbindet die Hanauer Stadtteile Großauheim und Klein-Auheim.

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Dieser Übergang fällt nun jedoch für für den den Rad- und Fußverkehr weg (wir berichteten). "Wieder ist eine Verbindung zum Nachbarstadtteil gekappt. Die Meldung über die Schließung der Auheimer Brücke, erhielt der Klein-Auheimer Ortsbeirat nicht etwa als Information der Stadt, sondern war einer Presseinformation und den verschiedenen Plattformen der Stadt auf Social Media zu entnehmen“, ärgert sich Alexandra Horchler, die für die Wählergemeinschaft "Bürger für Hanau" (BfH) im Klein-Auheimer Ortsbeirat vertreten ist.

Das Problem sei jedoch schon deutlich länger bekannt: "Bereits 2016 hatte der ehemalige Stadtrat Andreas Kowol (Grüne) den Eigenbetrieb Hanau Infrastruktur Service (HIS) angewiesen, auf der südlichen Seite der Auheimer Brücke im Bereich des Fuß- und Radwegs engmaschige Fangnetze anzubringen. Bereits vier Jahre zuvor wurden in einem Instandsetzungsgutachten bereits Probleme an der Brücke festgestellt. Die Gutachter bescheinigen damals aber ausdrücklich, dass die Schäden an der Stahlkonstruktion so gering wären, dass die Standsicherheit der Auheimer Brücke nicht gefährdet sei, gravierender sei der Zustand der Beton-Fahrbahnplatte, die auf der Stahlkonstruktion aufliegen. Getan hat sich in all den Jahren leider nichts. Die Schäden an der Auheimer Brücke sind seit vielen Jahren bekannt, jedoch wurde es versäumt, rechtzeitig mit der Sanierung zu beginnen", so die BfH weiter.

Die ausgewiesenen Umleitungen über die Hellentalbrücke und die Limesbrücke seien für den Rad- und Fußverkehr unakzeptabel und mit erheblichen Umwegen verbunden. "Dies gilt vordringlich auch für die Schülerinnen und Schüler, die die weiterführenden Schulen (St. Josef-Schule und Lindenauschule) mit dem Fahrrad anfahren.Nach dem Wegfall der Linie 6 (HSB) für den Nahverkehr zwischen den beiden Stadtteilen fällt nun wieder eine weitere Verbindung weg. Der „mainer“ ist wegen der höheren Kosten für viele Bürgerinnen und Bürger keine Lösung. Die Sanierung sollte das vordringlichste Projekt im Rahmen des Projektes 'Radwege- Planung' sein, im Kontext mit dem Mobilitätskonzept der Stadt Hanau"; so die BfH.

„Ziel muss die Wiederherstellung der direkten Verbindung zwischen den beiden Stadtteilen Klein-Auheim und Großauheim sein“, so Christian See, ebenfalls für die BfH im Ortsbeirat Klein-Auheim. Vorschlag für eine Übergangslösung: Es sollte geprüft werden, ob sich auf dem ehemaligen Fußweg der Bahnbrücke eine Querungsmöglichkeit einrichten lässt. Die BfH-Vertreter kündigen einen Dringlichkeitsantrag zur nächsten Sitzung an, um das parlamentarische Verfahren endlich in Gang zu bringen. Die Sanierung sollte das vordringlichste Projekt im Rahmen des Projektes „Radwege- Planung“ sein, vor allem auch im Kontext mit dem Mobilitätskonzept der Stadt Hanau.

Für die BfH steht somit die Problemlösung im Vordergrund. Insofern sei man insbesondere in Klein-Auheim darüber verwundert, dass nun die Grünen aus den Stadtteilen Klein-Auheim und Großauheim und auch die Stadtverordnetenfraktion "so ein Fass aufmacht". Sei man doch jahrelang in der Verantwortung gewesen und verschweige nun geflissentlich die Zuständigkeit des Ex-Stadtrats Kowoll. "Er ist schließlich der, der die Probleme eben nicht angepackt hat, sondern sang- und klanglos nach Wiesbaden abgezogen ist. 2016 hätten bereits Haushaltsmittel bereitgestellt werden müssen. Dann hätten wir das Problem wahrscheinlich heute nicht mehr", so Horchler und See abschließend.

auheimbrueckbffh az


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