„Glatt gelogen“ resümiert der Fraktionsvorsitzende der Wählergemeinschaft Bürger für Hanau (BfH) in der Stadtverordnetenversammlung der Stadt Hanau, Oliver Rehbein, Äußerungen des Kleinauheimer Grünen Feldes.
„Wer als Ortsvorsteher lügt, sollte sich fragen, ob er für dieses Amt überhaupt noch zu halten ist“ Feldes hat behauptet, dass die BfH als Teil des Kleeblattes in der Vergangenheit Mittel für die Brückensanierung abgelehnt habe. „Das ist schlicht nicht der Fall! 1. gibt es keine Mittel, die man abgelehnt haben könnte und 2. stand nie ein solcher Antrag innerhalb des Kleeblattes zur Debatte“, so Rehbein.
Außerdem beschwere sich Feldes darüber, dass „die Stadt Klein-Auheim mal wieder vergessen“ habe: "Richtig ist hier, dass der Ortsvorsteher selbst in seiner Grünen Partei oder seiner Fraktion es versäumt hat, für die Sanierung zu sorgen. Immerhin waren die Grünen durchgehend stimmberechtigt in der Betriebskommission des Eigenbetriebes Hanau Infrastruktur Service vertreten und haben keine Mittel in den Wirtschaftsplan einstellen lassen.
Auch die aktuelle Presseäußerung der Grünen ist „beim Wahrheitsgehalt eher dürftig angesiedelt“, so Rehbein. Frau Gunkel tue so, als habe der damals zuständige Dezernent Kowol (Grüne) Mittel für die Brückensanierung eingestellt. Dem sei aber ausdrücklich nicht so. "Sie selbst spricht sogar von 'Verpflichtungsermächtigungen'. Das sind aber keine Mittel, sondern beschreibt die Möglichkeit, in einer Zukunft Mittel zusätzlich zum Haushalt bereitzustellen bzw. zu Finanzieren. Das ist kein Geld!“, stellt Rehbein klar. Und weiter: "Also sollte Frau Gunkel lieber den Ball flach halten und nicht davon sprechen, dass die beiden BfH-Vertreter aus Klein-Auheim, Alexandra Horchler und Christian See, 'schäbig' seien. Die Grüne vergleicht in der Öffentlichkeit Äpfel mit Birnen und hofft, keiner merkt es! Generell gilt es festzustellen, dass weder Feldes, der jetzt moniert, man habe Klein-Auheim vergessen, immerhin Ortsvorsteher des vergessenen Stadtteils und Stadtverordneter, noch Gunkel, Ortsbeirätin in Großauheim und auch Stadtverordnete, es geschafft haben, auch nur einen einzigen Antrag zum Doppelhaushalt 2022/23 zu stellen, der auch nur im Entferntesten mit der Klein-Auheimer Brücke zu tun hat. Darüber hinaus behauptet Frau Gunkel, dass der Ex-Stadtrat Kowol Hanau wegen einer FDP/BfH-Absprache in Richtung Wiesbaden verlassen haben. Das ist natürlich völliger Quatsch!“, stellt Rehbein klar. „Kowol ist gegangen, weil er in Hanau Gehaltsstufe B4 und in Wiesbaden B7 erhalten konnte. Das sind zurzeit circa 1.650 Gründe brutto pro Wiesbaden, contra Hanau! Das gehört zur Ehrlichkeit dazu und wer das vorsätzlich verschweigt, hat was zu verschweigen!"
Lob kommt hingegen von Rehbein für die umsichtige und umfassende Handlung durch das Dezernat Hemsley (CDU): "Frau Hemsley, Frau Schulte und Herr Henrich nehmen das Problem ernst und werden nach Abschluss der Prüfungen Planungsmittel bereitstellen." Für Rehbein funktioniert sach- und problemlösungsorientiere Kommunalpolitik im bewährten Zusammenspiel der Gesellschaften und Betriebe der Stadt „und deren an den Spitzen herausragenden Köpfen und nicht das Verbreiten von Lügen und bestenfalls Halbwahrheiten!"
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