Kürzlich richteten die Agility Freunden Hanau auf Ihrem Vereinsgelände ein Obedience Turnier aus.
Nach dem Motto klein aber fein traten zwölf Teams vor die Leistungsrichterin um Ihr Können zu demonstrieren. Die Hundsportart Obedience wird als Unterordnung in Perfektion definiert. Neben den gestellten Aufgaben wird ein Augenmerk auf die freudige Ausarbeitung sowie auf die Zusammenarbeit zwischen Hund und Hundeführer gelegt. Beim Obedience gibt es eine Beginnerklasse und drei Leistungsstufen in denen man jeweils ein Vorzüglich erreichen muss um in die nächste Leistungsstufe aufzusteigen.
Verschiedene Übungen werden hier gefordert. Die Gruppenübung gibt es in jeder Klasse mit leistungsangepassten Aufgaben. So sind diese z.B. in der Beginnerklasse das Betasten des Hundes, die Ablage des Hundes in der Gruppe und das Verhalten gegenüber anderen Hunden. Aufgaben der Gruppenübung in der Klasse 1, 2 und 3 beinhalten Liegen und Sitzen einiger Minuten mit und ohne Sichtkontakt, je nach Aufgabenstellung der jeweiligen Klasse.
Die Aufgabenstellungen jedes einzelnen Teams sind je nach Klasse abgestimmt. So werden z.B. Leinenführigkeit, Freifolge, Sitz/Platz/Steh aus der Bewegung, Abrufen auf Befehl bzw. Abrufen mit Steh/Platz, Voraussenden des Hundes in ein Viereck mit Hinlegen, Zurücksenden zum Platz, Sprung über eine Hürde, Apportel bringen (mit und ohne Sprung über eine Hürde), Kontrolle auf Distanz (Sitz, Platz, Steh) und der Umgang Mensch/Hund geprüft. Sehr interessant ist die Geruchsunterscheidung, bei der der Hund aus 6 Holzstäbchen jenes raussuchen muss, dass sein Hundeführer kurz zuvor berührt hat.
Foto: Anja Kläne mit Samojedehündin Gjoya.
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