Lichtblick: Der (fast) neue Vorstand hat sich konstituiert

Von links: Pfarrer Dr. Werner Kahl, Jörg Mair und Wolfgang Frisch vor dem dietrich-Bon.

Hanau
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„Bei LICHTBLICK hat sich personell einiges verändert,“ fasst der Vorsitzende des Vorstandes, Wolfgang Frisch, die aktuelle Situation der mittlerweile 31 Jahre alten, mitten in Hanau gegenüber vom Goldschmiedehaus und Marienkirche gelegenen Einrichtung kurz zusammen.



"Zunächst konnten wir bereits unseren Pfarrer der Stadtkirchengemeinde, Dr. Werner Kahl für den Vorstand gewinnen. Er wurde vom Stiftungsrat am 5. Mai dieses Jahres einstimmig gewählt. Pfarrer Kahl bringt nach Hanau und in den Vorstand der Stiftung Lichtblick einiges an interkultureller und interreligiöser Erfahrung mit. Schon zu Studienzeiten verbrachte er als Stipendiat insgesamt vier Jahre an der Emory University in Atlanta im Bundesstaat Georgia im Südosten der USA. Dort haben ihn die Gemeinden der Afro-Amerikaner in der Tradition Martin Luther Kings beeindruckt, vor allem die tiefe Frömmigkeit in Verbindung mit dem Engagement für Gerechtigkeit. Seit dreißig Jahren ist er mit christlichen und muslimischen Migrationsgemeinden aus Westafrika verbunden und alljährlich in Ghana unterwegs. Dort lebte und lehrte er drei Jahre lang an der staatlichen Universität in der Hauptstadt Accra. Außerdem hat er dort als Musiker gewirkt und westafrikanisches Gitarrenspiel gelernt. Die Erfahrungen im Ausland haben ihn nachhaltig inspiriert und Auswirkungen auf seine pastorale Tätigkeit. Ihm liegt besonders daran, Menschen unterschiedlicher Herkunft, Kultur und Fähigkeiten zusammen zu bringen. Projekte wie der von Werner Kahl zunächst 2002 in Kassel, dann 2006 in Hamburg und schließlich 2023 in Hanau initiierte Internationale Gospelgottesdienst sowie christlich-muslimische Koran-Bibelgespräche (in Hanau seit Frühjahr 2023) zeugen davon. Dies sind Beiträge zur grenzüberschreitenden Mitgestaltung des gemeinsam belebten Sozialraums zur Beförderung eines friedlichen und gerechten Zusammenlebens und Zusammen-Wachsens der Verschiedenen", heißt es in einer Mitteilung.

Bereits am 18.11.2022 hatte der Stiftungsrat entschieden, Jörg Mair, den bis dahin seit 15 Jahren stellvertretenden Geschäftsführer, als Nachfolger für Jutta Knisatschek zu bestimmen. Dieser hat ab 01.07. die Aufgaben übernommen: Darüber sind wir sehr froh, hat er doch in seinen über 25 Jahren bei LICHTBLICK sich nicht nur intensiv und nachhaltig für Menschen mit besonderen sozialen Schwierigkeiten eingesetzt, sondern uns in unserer Vorstandsarbeit, gerade in schwierigen Zeiten mit wichtigen Hinweisen maßgeblich unterstützt sowie denen ihm anvertrauten Abteilungsbereiche Betreutes Wohnen und die Wohnraumhilfe deutlich ausgebaut. Markus Kriner, der im Sommer 2022 die Aufgaben der Wohnraumhilfe von Marion Wegener übernommen hatte haben wir die Aufgabe der Stellv. Geschäftsführung übertragen. Er wird in Abwesenheit von Jörg Mair in pädagogischen Fragen von Heike Kleinke unterstützt, die hier die stellvertretende Leitung übernommen hat. Zudem ist es gelungen mit Heike Zöppig und Christine Otto zwei Kolleginnen für die Fachberatung zu gewinnen, die aufgrund ihrer bisherigen Berufserfahrungen als gesetzliche Betreuerin oder als Immobilienkauffrau ideale Voraussetzungen für die Aufgabe mitbringen", heißt es weiter in der Mitteilung.

„Ich bin sehr froh, dass uns die personellen Veränderungen in Zeiten von erkennbaren Fachkräftemangel so reibungslos gelungen sind und freue mich sehr auf die Zukunft und die Weiterentwicklung unserer Stiftung,“ so der Immobilienökonom Wolfgang Frisch abschließend.

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Von links: Pfarrer Dr. Werner Kahl, Jörg Mair und Wolfgang Frisch vor dem dietrich-Bon.


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