50. Treffen vom "Runden Tisch für die Palliativversorgung"

Hanau
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Am Dienstag, 26. März, trifft sich der Runde Tisch für die Palliativversorgung in Hanau und der Region ab 18 Uhr im Brockenhaus Hanau in der Lamboystr. 52 zu seinem 50. Treffen.



"Wir feiern dieses Jubiläum mit einem Grußwort von Hanaus Oberbürgermeister Claus Kaminsky (SPD) und einer Rede der Ersten Kreisbeigeordneten Susanne Simmler (SPD), die uns kurz vor ihrem Abschied aus den Diensten des Main-Kinzig-Kreises die Ehre gibt, ein letztes Wort an uns zu richten. Ferner wird Frau Dr. Maria Haas-Weber zu uns sprechen. Sie ist die Vorsitzende des Fördervereins Palliative Patientenhilfe Hanau, des Veranstalters der Treffen des Runden Tisches. Hans-Joachim Roth wird als Moderator in einem kurzen Aufriss die Geschichte der Zusammenkünfte im Zusammenhang mit der Entwicklung der Palliativversorgung für Schwerstkranke und Sterbende in unserer Region darstellen. Seit dem Jahr 2015 moderiert er die Zusammenkünfte, versendet die Einladungen und die Protokolle und gibt auch zwischen den Treffen Informationen mithilfe eines ständig von ihm aktualisierten Mailverteilers in das Netzwerk hinein weiter. Diese Aufgabe hat er von Pfr. i.R. Karl Kleem übernommen, der die Treffen anregte, im Jahr 2007 im Auftrag des Fördervereins gründete und 8 Jahre lang leitete. Anneli Di Vincenzo (Flöte, Keyboard) und Calogero Di Vincenzo (Saxophon) werden für den angemessenen musikalischen Rahmen sorgen.  Das in den nunmehr 17 Jahren des Bestehens des Runden Tisches entstandene Netzwerk und somit der Mailverteiler umfasst mittlerweile über 80 Adressatinnen und Adressaten aus der Leitungsebene von Organisationen, Institutionen, Behörden und Diensten, die mit der Versorgung von Schwerstkranken und Sterbenden befasst sind und sich für deren ständige Optimierung und Anpassung an sich wandelnde Erfordernisse einsetzen. Es ist ein großer Kreis von Interessierten, der auf diese Weise teilhat am Informationsfluss. Ständig Teilnehmende an den eigentlichen Treffen sind stets 20 bis 30 Personen. Auf diese Weise sind als unmittelbar Teilnehmende an den Zusammenkünften vertreten: das Palliativteam; das EPP-Team (Expertenteam Palliative Pflege); die Fachärzteschaft, die Hausärzteschaft; die AGH (Arbeitsgemeinschaft Hospizdienste), die Hospize in Hanau und Gelnhausen; die Pflegeberatungsstellen; die Sozialberatungen in Hanau von Stadt, Caritas und Diakonie; die Vereinte Martin-Luther-Stiftung samt deren ambulantem Hospizdienst, die Pflegezentren des MKK und weitere Pflege- und Wohnheime; der ambulante Kinderhospizdienst Hanau, die christlichen Kirchen und ihre Klinik- und Altenheimseelsorge; der muslimische Arbeitskreis Hanau, die beiden Hanauer Kliniken, Palliativstationen, das Trauerzentrum Hanau, Psychoonkologen, das Amt für Gesundheit und Gefahrenabwehr Gelnhausen, der notärztliche Rettungsdienst und viele weitere", heißt es in  der Einladung.

Und weiter: "Die Treffen sind angesichts des versammelten Sachverstands und der aus der unmittelbaren Praxis erwachsenden Einsichten Seismografen für die Entwicklung einer Sorgekultur für Schwerstkranke, Sterbende und ihre Zugehörigen, sind Ort der Verabredung aktiver Maßnahmen und deren Evaluation und ein Forum für Berichte und Meinungsaustausch zu den in Gang gesetzten Prozessen. Eine Recherche mit der Begriffskombination „runder Tisch palliativ“ im Internet belegt, dass der Umfang dieses Netzwerks und der darin zu Worte kommenden Expertisen höchstwahrscheinlich einzigartig in der Bundesrepublik Deutschland ist. Auf die geleistete Pionierarbeit sind wir verständlicherweise stolz. Im Mittelpunkt der Jubiläumsveranstaltung wird nach den Grußworten die Darstellung genau dieser Vernetzung und ihres Selbstverständnisses in der Gestalt von Prozessbildern stehen ( näheres -> https://www.prozessbilder.de/): Die Netzwerkpartnerinnen und -partner werden kurze Statements unterlegt mit Symbolen, mitgebrachten Gegenständen oder Grafiken zu der Frage abgeben: „Warum ist das Palliativnetzwerk für mein Arbeitsfeld wichtig, warum bin ich für das Netz wichtig?“. Die Grafikerin Brigitte Seibold wird im aufmerksamen Beobachten und Zuhören daraus Karikaturen entwickeln, die auf humorvolle Weise das Wesen des Netzwerks darstellen. Während des anschließenden Empfangs werden die Prozessbilder in Form einer begehbaren Ausstellung den Teilnehmenden präsentiert."

 


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