Kasseckert: „Metallausbildungswerkstatt der GfW leistet wichtigen Beitrag“

Hanau

Gemeinsam mit dem CDU-Landtagsabgeordneten, Aloys Lenz als Vorsitzender des Arbeitskreises Europa der CDU-Fraktion im Hessischen Landtag, besuchte der CDU-Landtagskandidat, Heiko Kasseckert, die Metallausbildungswerkstatt der Gesellschaft für Wirtschaftskunde (GfW) in Hanau.

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„Als regionales Bildungswerk der Wirtschaft leistet die Metallausbildungswerkstatt einen wichtigen Beitrag für die Berufsausbildung von Jugendlichen. Neben der Vermittlung von Schlüsselqualifikationen erhalten viele junge Menschen damit auch eine echte Chance zur Teilhabe und berufliche Perspektiven, freut sich der CDU-Landtagskandidat Heiko Kasseckert.

Die GfW bildet in der Hanauer Werkstatt junge Menschen aus, die keinen Ausbildungsplatz gefunden haben und denen der Zugang zum Arbeitsmarkt verwehrt blieb. „Gründe dafür können ein fehlender Schulabschluss oder auch das soziale Umfeld sein, erläuterte Reinhold Maisch, Geschäftsführer der GfW. Jährlich werden etwa 30 Jugendliche, meist mit Migrationshintergrund, in der Hanauer Werkstatt als Maschinen- und Anlagenführer oder zum Metallarbeiter ausgebildet und müssen am Ende ihrer Ausbildung eine qualifizierte Abschlussprüfung bei der IHK ablegen. „Das dies bei über 90% erfolgreich gelingt, zeigt die Qualität der Ausbildung, spricht aber auch für die Motivation der Jugendlichen, die das Programm als Chance begriffen haben., so Kasseckert. Die Ausbildung ist mit einer normalen Ausbildung im Betrieb vergleichbar, aber es kommt noch eine besondere sozialpädagogische Betreuung hinzu, erläutert Werner Otterbach, Team und Werkstattleiter der GfW.

Finanziert wird die Arbeit der GfW durch Programme der Bundesanstalt für Arbeit. Dies umfasst aber nur den laufenden Betrieb und lässt keine Spielräume für Investitionen in moderne Maschinen. „Wenn unsere Auszubildenden aber in der Prüfung Werkstücke mit hoher Präzision herstellen sollen und unser alter Maschinenpark das nicht hergibt, haben sie keine Chance“, erklärt Otterbach den Bedarf an Erneuerung der Maschinen.

Dass Europa nicht nur den schwachen Ländern Südeuropas hilft, sondern auch in Deutschland Gutes bewirken kann, wurde bei der Vorstellung der neuen Maschinen deutlich. Aloys Lenz hatte sich dafür eingesetzt, der Werkstatt aus den sogenannten EFRE-Mitteln Fördergelder für Investitionen in den Maschinenpark zur Verfügung zu stellen. Insgesamt konnten so rund die Hälfte der mehr als 400.000 Euro teuren Investition mit Hilfe der EU gestemmt werden. Er freue sich, so Lenz, dass man entgegen aller Vorurteile, Europa helfe nur den anderen, hier das Gegenteil beweisen kann. Auch künftig werde die konkrete Verteilung der Fördermittel und die Projektauswahl durch das Land Hessen erfolgen. „Damit entscheidet die Ebene, die die örtlichen Begebenheiten am besten kennt und viel näher an den Problemen dran ist“, so Heiko Kasseckert abschließend.


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