"Heraus zum 1. Mai - gegen Krise und Krieg!"

Hanau
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"Die Gewerkschaften stehen vor großen Herausforderungen. Denn immer offensichtlicher wird: Unsere Arbeits- und Lebensbedingungen geraten nicht nur durch betriebliche Managemententscheidungen unter Druck, sondern zunehmend auch durch gesellschaftliche Entwicklungen und politische Entscheidungen", heißt es in einer Ankündigung für eine Demo und Kundgebung am 1. Mai in Hanau.



Und weiter: "Die Corona-Pandemie, der Anstieg der Inflation und die sprunghaften Preisentwicklungen bei Energie und Lebensmitteln gehen für viele Menschen mit neuen sozialen Unwägbarkeiten einher. Die Antwort der Gewerkschaften darauf ist eine neue Konfliktbereitschaft in der Tarifpolitik. Das unterstreichen Tarifforderungen im zweistelligen Bereich und neue Streikformen – gewerkschaftsübergreifend oder gemeinsam mit der Klimabewegung. Trotzdem gelang es nur in Ausnahmefällen, einen vollen Inflationsausgleich durchzusetzen. Das hat auch damit zu tun, dass sich die Gewerkschaften über die Tarifpolitik hinaus noch zu sehr zurückhalten. Doch in einer Zeit, in der die Bundesregierung die Rente an die Kapitalmärkte trägt und einen massiven Sozialabbau vorbereitet, müssen sie sich offensiv zu Wort melden. Der Aufrüstungskurs heizt zudem neue Verteilungskonflikte an. Denn jeder Euro, der für Kampfpanzer und Marschflugkörper ausgegeben wird, der fehlt für gute Bildung, den nachhaltigen Industrieumbau oder die Entlastung des Pflegepersonals. Und dass dabei sogar das Streikrecht unter die Räder geraten kann, zeigte eine Äußerung des Bundesverkehrsministers Volker Wissing, der mit Blick auf den Ukrainekrieg sagte, dass die Streiks bei der Deutschen Bahn nicht zum Sicherheitsrisiko werden dürften. Die Gewerkschaften sind einer großen friedenspolitischen Tradition ebenso verpflichtet wie ihren Mitgliedern. In ihrem Interesse und im Interesse einer wirksamen Durchsetzung ihrer Forderungen müssen sie wieder stärker ihr gesellschaftspolitisches Mandat wahrnehmen und in die politischen Debatten eingreifen. Deshalb: Heraus zum 1. Mai - gegen Krise und Krieg!"

Heraus zum 1. Mai - gegen Krise und Krieg!
10.00 Uhr Demo ab DGB-Haus Hanau
11.00 Uhr Kundgebung Marktplatz und Info-Stand der VVN Main-Kinzig
Redner: Matthias Ebenau, IG Metall Bezirkssekretär Hessen-Thüringen
u. a. Horst Koch-Panzner, VVN-BdA Main-Kinzig


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