Festspiele suchen selbstgeschriebene Märchen

Claudia Brunnert, die Moderatorin der Open Stage (rechts) und Detlev Nyga (links) bei der Open Stage 2023. Quelle: BGF / Marion Reuss

Hanau
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Die „Open Stage“, die jährliche Benefizgala der Festspiele, feiert in diesem Jahr Jubiläum.



Auf dem Programm stehen musikalische, gesangliche und szenische Highlights, Humor und Gänsehautmomente, eigens für die Open Stage erprobte Beiträge, selbstgeschriebene Verse und der Gewinnerbeitrag eines Schreibwettbewerbs, den die Festspiele ausgeschrieben haben.

Im Jahr 2015 initiierten der Musicaldarsteller Dennis Dobrowolski und der frühere musikalische Leiter der Festspiele, Markus Syperek, im Cateringzelt die Open Stage. In den Folgejahren (2016 bis 2019) zog sie dann in die Orangerie um. Seit 2020 findet die Veranstaltung im Amphitheater statt. Im Jahr der Corona-Pandemie war die Open Stage die einzige Veranstaltung der Festspiele, die nicht wegen der Corona-Einschränkungen abgesagt werden musste und bot tausenden Festspielfans mit einem Live-Stream eine Alternative.

Ein großer Teil des Erlöses kommt wohltätigen Zwecken zugute. So wurden im vergangenen Jahr die Waisenkinder der Erdbebenopfer in der Türkei und in Syrien mit den Eintrittsgeldern unterstützt. Das Programm ist jedes Jahr abwechslungsreich und anspruchsvoll, da die Schauspielerinnen und Schauspieler es mit einem vollen Spielkalender der regulären Festspielsaison kombinieren. Trotzdem schweißt der Abend das Ensemble noch enger zusammen, so Claudia Brunnert: "In den letzten Jahren haben sich neben den Darstellerinnen und Darstellern auch die Vertreterinnen und Vertreter der Gewerke auf die Bühne getraut. Da gab es zum Beispiel eine beeindruckende Licht- und Tonshow, Bühnentechniker, die selbstgeschriebene Lieder sangen oder einen poetischen Auftritt in selbstgehäkelten Kostümen und vieles mehr."

Über das diesjährige Programm verrät die Schauspielerin, die seit 1988 zum Ensemble der Festspiele gehört, noch nicht viel: "Was genau unser Ensemble auf der Bühne machen wird, bleibt eine Überraschung. Nur so viel: Dieter Gring, Detlev Nyga und ich haben uns gefragt, wie sich die Beziehung zwischen Romeo und Julia entwickelt hätte, wenn damals nicht die Nachtigall, sondern die Lerche gezwitschert hätte. Bei der Open Stage geben wir mit Ephraim Kishons Text "Es war die Lerche" einen Einblick in den Ehealltag eines der berühmtesten Liebespaare der Weltliteratur und lassen Shakespeare selbst zu Wort kommen".

Schreibwettbewerb für alle

Anlässlich des 10-jährigen Jubiläums der Benefizgala OPEN STAGE veranstalten die Brüder Grimm Festspiele einen Schreibwettbewerb für alle Märchenliebhaberinnen und -liebhaber. "Ich freue mich, dass wir zum Jubiläum unser Publikum aktiv an der Programmgestaltung beteiligen können. Nach 2003 gibt es wieder einen lokalen Schreibwettbewerb. Jeder, der möchte, kann uns ein selbst geschriebenes Märchen zusenden. Die bereits eingegangenen Beiträge wecken große Lust auf mehr", sagt Claudia Brunnert.

Gesucht werden originelle und einfallsreiche Märchenstoffe, die – ob traditionell, modern oder in Versform – in eine Welt voller Magie entführen. Bis zum 10. Mai 2024 können sich Jung und Alt, Profis und Neulinge, mit ihrem selbst geschriebenen Märchen (bis zu 2 Seiten DIN A4) bewerben.

Eine Jury wählt die fünf besten Geschichten aus, die im Juni veröffentlicht und online zur Abstimmung gestellt werden. Das Gewinner-Märchen wird am 8. Juli 2024 auf der Open Stage von professionellen Schauspielerinenn und Schauspielern zum Leben erweckt. Alle Teilnehmenden der Top 5 erhalten Freikarten für die Open Stage, und erfahren an dem Abend, ob ihr Beitrag gewonnen hat.

Weitere Informationen und Teilnahmebedingungen finden Sie auf der Website der Festspiele: www.festspiele-hanau.de. Interessierte können ihren Märchenstoff bis zum 10. Mai 2024 schicken an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

claudiabrunnert az

Claudia Brunnert, die Moderatorin der Open Stage (rechts) und Detlev Nyga (links) bei der Open Stage 2023. Quelle: BGF / Marion Reuss


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