Seit dem 1. Juli ist Andreas Kowol hauptamtlicher Stadtrat in Hanau. Dr. André Kavai, Erster Kreisbeigeordneter des Main-Kinzig-Kreises, stattete seinem Kollegen im Technischen Rathaus einen ersten Besuch ab.
„Es gibt viele Bereiche, in denen der Main-Kinzig-Kreis und die Stadt Hanau eng zusammenarbeiten“, unterstrichen Dr. Kavai und Kowol bei ihrem Gespräch in der Brüder-Grimm-Stadt. Kowol ist in Hanau für die Kernbereiche Mobilität, Bauen, Umwelt und Klimaschutz tätig.
Bei ihrem ersten Treffen ging es dann auch gleich um die inhaltliche Abstimmung insbesondere bei zwei Zukunftsthemen, die den Kreis und die Stadt Hanau gleichermaßen betreffen: Den Bau der Nordmainischen S-Bahn und den Schutz der Bürgerinnen und Bürger vor Fluglärm. „Es war eine der ersten Amtshandlungen von Andreas Kowol, gemeinsam mit dem Kreis in einem Brief an Verkehrsminister Peter Ramsauer für den Bau der Nordmainischen S-Bahn zu werben“, berichtet Dr. Kavai. Er sei erfreut, dass Kowol hier eine seiner Prioritäten gesetzt habe. „Der Bau der Nordmainischen S-Bahn ist außerordentlich wichtig für die Entwicklung der gesamten Region“, betonte Kowol. Nach dem Bau der Strecke sei mit täglich bis zu 40.000 Pendlern zu rechnen. „12 Millionen Fahrgäste pro Jahr sind ein eindeutiger Beleg für den notwendigen Ausbau“, sind sich Kowol und Kavai einig. Beide unterstützen die Kampagne der IHK zum Ausbau der Nordmainischen S-Bahn. Seit einigen Tagen steht das Modell der Nordmainischen S-Bahn, geziert von den zahlreichen Logos der Firmen, Verbände und Institutionen, die den Bau fordern, im Main-Kinzig-Forum. „Die Kommunen, das Land und auch die Bahn haben ihre Hausaufgaben zum Teil bereits seit Jahren erledigt. Der Bund muss nun endlich in die Gänge kommen und die Finanzierungslücke von bis zu 70 Millionen Euro schließen“, fordern Kavai und Kowol. Der Schutz der Menschen vor Fluglärm ist ein weiteres Thema, bei dem Kreis und Stadt Hand in Hand arbeiten. Hanau und auch der Main-Kinzig-Kreis sind jeweils in der Fluglärmkommission vertreten. „Die Bürgerinnen und Bürger unserer Region müssen bestmöglich vor unnötigem Fluglärm geschützt werden“, heben Kavai und Kowol hervor. Dazu gehören die konsequente Umsetzung des CDA-Verfahrens ebenso wie ein „echtes“ Nachtflugverbot zwischen 22 und 6 Uhr.
Foto: Andreas Kowol und Dr. André Kavai trafen sich zum Arbeitsgespräch im Technischen Rathaus.
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