Johannes Vogel in Hanau: Fachkräftemangel Thema Nummer eins

Hanau
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Mit Johannes Vogel war vergangenen Freitag der stellvertretende Bundesvorsitzende der FDP und erster Parlamentarischer Geschäftsführer der FDP-Bundestagsfraktion in die Räume der Pioneermakers im Hanauer Pioneer Park gekommen, um über den Fachkräftemangel zu diskutieren.



In einer Podiumsdiskussion mit Daniela Grund, Geschäftsführerin Plan D Akademie, digital.personal.coachings, Rocky Musleh, Multi-Unternehmer und Geschäftsführer der Calmaroi GmbH, und Dr. Gunther Quidde, Hauptgeschäftsführer der IHK Hanau-Gelnhausen-Schlüchtern war die Gesprächsrunde vollständig. Die Fragen, die Teilnehmer und Zuhörer gleichermaßen beschäftigen, sind die Auswirkungen von Fachkräftemangel, steigender Arbeitslosigkeit, Digitalisierung, Künstlicher Intelligenz und Migration auf eine geschwächte deutsche Konjunktur und wie diesen Herausforderungen zu begegnen ist.

Schon aus seiner ersten Antwort ließ sich der Standpunkt von Johannes Vogel ablesen. Seit über einem Jahrzehnt setzt er sich für Erleichterungen bei der Migration von dringend benötigten Arbeitskräften ein. Das Potential für ein einfacheres Verfahren sei sowohl bei Arbeitskräften als auch auf Unternehmensseite gegeben, den Bedarf an Fachkräften könne man aber nicht wegdiskutieren.  „Aus der demographischen Entwicklung lässt es sich ablesen, wir haben bereits jetzt zu wenige Arbeitskräfte in Deutschland und dieser Mangel wird in den nächsten Jahren stetig zunehmen. Das Gute ist, wir bieten einen attraktiven Markt für Arbeitnehmer und können diese anwerben“, sagt Rocky Musleh, der mit seinen Unternehmungen Antworten auf den Arbeitskräftemangel gibt. Der Hanauer Unternehmer vermittelt mit seiner Calmaroi GmbH ausländische Fachkräfte und Azubis und unterstützt deren Integration in den deutschen Arbeitsmarkt. Gleichzeitig qualifiziert und vermittelt die Musleh GmbH Geflüchtete für den deutschen Arbeitsmarkt. Auch Daniela Grund, Geschäftsführerin Plan D Akademie, digital.personal.coachings, sieht einen Teil der Lösung im Bereich der Fortbildung und des Coaching. Nicht nur die Weiterqualifizierung wird durch ihr Angebot unterstützt; auch in der Wiedereingliederung von Erwerbslosen sieht sie große Potentiale. Dieses Potential muss in der Wirtschaftsregion Rhein-Main-Gebiet auch dringend abgerufen werden, hier gibt es starken Bedarf in allen Qualifikationen. Als Vorsitzender der IHK Hanau-Gelnhausen-Schlüchtern war Dr. Gunther Quidde der Richtige, um die aktuelle Situation in der Region einzuordnen.

Am Ende zogen die beiden Moderatoren Marielle Schäfer und Dr. Michael Weller das Resümee: Es besteht kein Zweifel - um die Wirtschaft in der aktuellen Situation zu stützen, muss der Arbeitskräftemarkt in den Fokus rücken. Will man den Fachkräftemangel abstellen, führt kein Weg an der Arbeitsmigration vorbei. Das haben einige Unternehmen bereits festgestellt und sich darauf spezialisiert, es ist aber an der Politik, die Hürden für die Zuwanderung zu vereinfachen. „Wir müssen aber auch das Image der Arbeit aufpolieren, raus aus dem Reich des Notwendigen, hin zu Selbstverwirklichung, Sinnstiftung und Grundlage eines selbstbestimmten Lebens“, stellt Hanaus FDP-Ortsvorsitzender Henrik Statz fest, schließlich habe man weitgehend Arbeit als physische Plackerei hinter sich lassen können.

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