„Ein himmlischer Gott-Vatertag“: Hunderte Teilnehmer bei Prozession

Hanau

Bei strahlendem Sonnenschein und unter Vogelgezwitscher- unter freiem Himmel  - zelebrierte Dechant Andreas Weber die Messfeier am Musikpavillon vor dem Kurhaus in Wilhelmsbad am Hochfest Christi Himmelfahrt. Fröhlich und zuversichtlich sprach Weber besonders die vielen jungen Familien an und machte  auf die Wirklichkeit des Himmels in der Gegenwart Gottes aufmerksam, in Erläuterung des englischen Begriffs „Heaven“ für diese göttliche Wirklichkeit,  im Unterschied zu „Sky“ für die  sichtbare Dimension. 

Interkulturelle Wochen im Main-Kinzig-Kreis

Mit den Worten des bekannten Liedes „Über den Wolken muss die Freiheit wohl grenzenlos sein…“, lud der Weber die Gläubigen ein, „der eigenen Sehnsucht nachzuspüren: Denn durch die Himmelfahrt Jesu, 40 Tage nach seiner Auferstehung, ist  für jeden von uns ein großes Lebensziel gegeben. Auch unser Ziel ist der Himmel. Zu allen Zeiten haben Menschen  im Bewusstsein dieses Zieles, auf der Erde Wesentliches bewirkt. -  ‚Mich schickt der Himmel‘, das Motto der 72-Stunden-Jugend-Aktion ist dafür ein selbstbewusstes Beispiel!“

Ein Schüler meinte im Hinblick auf die zahlreich anwesenden Väter: „Eigentlich ist Christi Himmelfahrt auch deshalb Vatertag, weil Jesus ja zu seinem Vater im Himmel zurück geht und von dort aus doch nah bei uns ist!“ Im Anschluss "wallte" die große Schar der Gläubigen – mehrere hundert waren dabei -  in einer Bittprozession mit Gebeten, Gesang, Fahnen und Weihrauch und vielen Messdienern  zur St. Elisabeth-Kirche nach Kesselstadt – darunter viele junge Familien mit Kinderwagen, Rädern, Inlinern, Wave-Boards und Rollern. Auch ältere Menschen mit Rollatoren und Rollstühlen waren dabei – Jung  und Alt in Bewegung. An vier Stationen wurden dabei Evangelientexte gelesen, Fürbitten für die Anliegen der zusammenwachsenden Pfarreien,  der Stadt Hanau und ihrer Bewohner, aber auch für andere aktuelle Anliegen des Landes und dieser Welt – in ukrainischer Sprache wurde besonders mit den teilnehmenden ukrainischen Familien für den Frieden in der Ukraine gebetet und der Segen in die vier Himmelsrichtungen gespendet. Musikalisch wirkten an Orgel und Violine Klaus Klisch und Franz Mende, die Schola und der Kirchenchor St. Elisabeth unter Leitung von Matthias Scholz mit.

Ein Dank ging auch an die Sanitäter der Malteser-Hilfsdienstes aus Hasselroth und die Hanauer Stadt-Polizei als Freund und Helfer bei der Sicherung des Prozessionsweges. Traditionell endete diese „Wallfahrt“ nach dem Schlusssegen mit einem zünftigen Familienfest mit Wallwurst, Kaffee und Kuchen und jeder Menge guter Laune. „Eigentlich ein himmlischer Gott-Vater-Tag!“, meinte einer der Besucher. Mittlerweile ist der so begangene Christi Himmelfahrtstag zu einer festen Größe im kirchlichen Leben der umliegenden  katholischen Kirchorte, aber auch von zahlreichen Gläubigen aus Maintal, Bruchköbel und der Umgebung  geworden und wird von mehreren hundert Personen besucht.

zpropzeskess az2

zpropzeskess az3

zpropzeskess az4

zpropzeskess az5

zpropzeskess az6

zpropzeskess az7

zpropzeskess az8

zpropzeskess az9

zpropzeskess az10


Ihnen ist etwas Interessantes aufgefallen im Main-Kinzig-Kreis? Schreiben Sie uns an info@vorsprung-online.de


Thermo Sun
Harth & Schneider
VR Bank Main-Kinzig-Büdingen eG
Kreiswerke Main-Kinzig

online werben

Höfler Fenster
Autohaus Koch
Autohaus Nix
Messe Wächtersbach
CID

vogler banner

Evonik

vogler banner

Online Banner 300x250px MoPo 2