Initiative 19. Februar Hanau als „Botschafterin für Demokratie und Toleranz“ 2024 ausgezeichnet

Foto: Copyright: © bpb/bundesfoto/Zohre Kürc

Hanau
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Um das zivilgesellschaftliche Engagement von Einzelpersonen und Initiativen zu würdigen, die sich in besonders herausragender Weise für Demokratie und Toleranz einsetzen, zeichnete die Bundeszentrale für politische Bildung/bpb im Rahmen des Festakts zur Feier des Grundgesetzes in Anwesenheit von Rita Schwarzelühr-Sutter, Parlamentarische Staatssekretärin bei der  Bundesministerin des Innern und für Heimat sechs Einzelpersonen und Initiativen als Botschafterinnen und Botschafter für Demokratie und Toleranz aus.



In diesem Jahr erhielt unter anderem die Initiative 19. Februar Hanau aus Hanau die mit 10.000 Euro dotierte Auszeichnung. „Die Botschafterinnen und Botschafter für Demokratie und Toleranz stärken mit ihrer Arbeit die demokratische und tolerante Alltagskultur, die unser Land stark macht. Sie zeigen Zivilcourage und beziehen Position gegen Extremismus und Gewalt. Sie setzen ihre Kraft und ihre Freizeit für ihr gesellschaftliches Engagement ein. Sie sind die Unverzichtbaren für unsere Demokratie!“, betonte Parlamentarische Staatssekretärin Schwarzelühr-Sutter in ihrer Festrede. Die Initiative 19. Februar Hanau unterstützt die Überlebenden und Angehörigen der rassistischen Morde in Hanau 2020. Die Initiative kämpft dafür, dass die Ereignisse nicht vergessen werden und der Tathergang aufgeklärt wird.

Die Laudation für die Auszeichnung als „Botschafterinnen und Botschafter für Demokratie und Toleranz“ übernahmen Rita Schwarzelühr-Sutter, Parlamentarische Staatssekretärin bei der Bundesministerin des Innern und für Heimat, und Thomas Krüger, Präsident der Bundeszentrale für politische Bildung. In ihren Laudationen würdigten sie das ausgezeichnete zivilgesellschaftliche Engagement der Ausgezeichneten. „Mit Unermüdlichkeit und Willen setzen sich die Botschafterinnen und Botschafter für Veränderung hin zum Besseren und für die Sicherung demokratischer Werte ein. Das inspiriert und macht Mut, damit wir, Tag für Tag, weiter für unsere demokratische Verfassung, die heute 75 Jahre alt wird, einstehen.“, so Krüger.

Neben der Initiative 19. Februar Hanau wurden folgende Personen und Initiativen in diesem Jahr als „Botschafterinnen und Botschafter für Demokratie und Toleranz“ ausgezeichnet:

  • Aktion Zivilcourage e. V., Pirna
  • DemokratieBündnis Rutenberg e. V., Rutenberg
  • Shai Hoffmann und Jouanna Hassoun, Berlin
  • Hanna Veiler, Berlin

Musikalisch begleitet wurde der Festakt von Banda Comunale, einem insgesamt fast 20-köpfigen Kollektiv mit Musiker/-innen aus Syrien, Palästina, Italien, Israel, Russland, Polen, Katalonien, dem Irak und Deutschland. Gegründet 2001, engagierte sich die Formation von Beginn an gegen Vorurteile und rechte Strömungen und für Weltoffenheit, Willkommenskultur und Integration.

Vanessa Vu begleitete den Festakt als Moderatorin. Sie ist u.a. Redakteurin für ZEIT Online. Sie moderiert das «Klassenzimmer» in der Schaubühne Berlin und war Co-Host des vietdeutschen Podcasts «Rice and Shine». Am 15.05.2024 erschien ihr erstes Buch „Komm dahin, wo es still ist“, das sie gemeinsam mit Ahmad Katlesh verfasst hat.

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Fotos: Copyright: © bpb/bundesfoto/Zohre Kürc


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