Nachdem in den vergangenen beiden Jahren zunächst ein Aufstellungsbeschluss sowie ein Entwurfs- und Offenlagebeschluss gefasst wurden, legt der Magistrat der Stadt Hanau in der kommenden Sitzung der Stadtverordnetenversammlung einen konkreten Bebauungsplan vor. Stimmen die Stadtverordneten zu, kann der Bebauungsplan als Satzung in Kraft gesetzt werden. Das Plangebiet liegt im Bereich zwischen Burgallee und Am Hochgericht. Das ins Auge gefasste Kita-Grundstück wird rund 5.900 Quadratmeter groß sein.

"Die Stadt Hanau wächst kontinuierlich weiter und verjüngt sich dabei auch spürbar. Damit steigt der Bedarf an neuen Kita-Plätzen für Kinder unter sechs Jahren. Da zeitgleich die Kita an der Dresdener Straße nicht länger weiterbetrieben werden kann, ist es umso wichtiger, dass wir als Stadt Sorge dafür tragen, dass es einen adäquaten Ersatz gibt. Entsprechend haben wir in Kesselstadt das Plangebiet "Am Hochgericht" ins Auge gefasst, um eine neue, moderne Kita zu bauen, die uns langfristige Planungssicherheit garantiert", sagt Oberbürgermeister Claus Kaminsky (SPD).

Die Fläche an der Straße Am Hochgericht wurde aufgrund ihrer Lage ausgewählt. "Ich bin davon überzeugt, dass wir mit den Planungen für die Kita Am Hochgericht genau den richtigen Weg gehen. Wir bieten innerhalb eines sehr dicht besiedelten Stadtteils eine neue Betreuungsmöglichkeit an, die gut erreichbar ist und noch dazu mitten im Grünen liegt. Damit ist der Standort nicht nur planerisch ideal, sondern bietet aus meiner Sicht auch einen hohen Wohlfühlfaktor für die Kinder", sagt Bürgermeister und Sozialdezernent Dr. Maximilian Bieri (SPD).

Die Baufläche sollte innerhalb des Stadtteils Kesselstadt liegen, dabei jedoch auch Bedarfe aus dem Stadtteil Nordwest abdecken. Zeitgleich gibt es mit den Haltestellen Königsbergerstraße, Burgallee, Otto-Hahn-Schule, Kastanienallee und Hopfenstraße diverse fußläufig erreichbare Anbindungen an den Busverkehr der Hanauer Straßenbahn GmbH (HSB). Der in der Stadtverordnetenversammlung vorgelegte Bebauungsplan sieht vor, dass der aktuell im östlichen Bereich befindliche Parkplatz auch zukünftig als solcher genutzt werden kann. Dabei ist vorgesehen, diesen Parkplatz als Hauptzugang zur Kita zu nutzen. Der bisherige Standort der Grüngutannahmestelle soll auf dem Parkplatz erhalten bleiben, jedoch in Richtung der Burgallee verschoben werden. Die Bäume im Norden und Süden des Planungsbereichs sollen erhalten werden. Die Wärmeversorgung erfolgt über das bereits vor Ort angelegte Fernwärmenetz.


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