„Tour der Demokratie 2024“ macht Halt in Hanau

Mit der Plakette „Orte der Demokratiegeschichte“: Bürgermeister Dr. Maximilian Bieri, Paula Riechardt, Volontärin der Stiftung Orte der deutschen Demokratiegeschichte, Stadtverordnetenvorsteherin Beate Funck und Martin Hoppe, Fachbereichsleiter Kultur der Stadt Hanau.

Hanau
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Anlässlich „75 Jahre Grundgesetz“ war die Gesellschaft zur Erforschung der Demokratie-Geschichte e.V. (GEDG) auf „Tour der Demokratie 2024“ durch Deutschland.



Die Etappenfahrt begann am 4. Mai in Weimar und endet am 25. Mai in Bonn, wo eine an rund 40 Stationen unterzeichnete Schriftrolle zum Grundgesetz bei einem Bürgerfest an Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier übergeben wird. Vor kurzem traf der Tross in Hanau am Neustädter Rathaus ein, das offizieller "Ort der Demokratiegeschichte" ist. Für die Brüder-Grimm-Stadt Hanau unterzeichneten Stadtverordnetenvorsteherin Beate Funck (SPD) und Bürgermeister Dr. Maximilian Bieri (SPD) vor dem Nationaldenkmal der Brüder Grimm die offizielle Schriftrolle zur Vergewisserung der Grundrechte, die in einem Staffelstab verpackt den weiteren Weg aufnahm, begleitet vom THW Erlensee.

Die "Tour der Demokratie", ein Projekt der GEDG in Kooperation mit der Stiftung Orte der deutschen Demokratiegeschichte und dem Netzwerk Verfassungsstädte, möchte auf diese Weise die Menschen entlang der Strecke auf die deutsche demokratische Verfassungsdemokratie aufmerksam machen und eine lebendige Erinnerungskultur fördern. Informationen zu den einzelnen Etappen via www.gedg.org.

Hanau ist seit 2022 Mitglied der "Orte der Demokratiegeschichte". Entsprechende Plaketten sind am Neustädter Rathaus und der Wallonisch-Niederländischen Kirche angebracht. Vom Balkon des Neustädter Rathauses wurde im März 1848 das "Hanauer Ultimatum" verkündet, das vom hessischen Kurfürsten Freiheitsrechte erlangte, wenig später wurde in der Wallonisch-Niederländischen Kirche der Deutscher Turnerbund unter maßgeblicher Beteiligung von August Schärttner gegründet. Jacob Grimm war 1848 Mitglied der Paulskirchenversammlung. Hanaus Oberbürgermeister Bernhard Eberhard stieg in der Revolution zum hessischen Innenminister auf. Sein Nachfolger im Amt des OB August Rühl war ebenfalls Mitglied des ersten deutschen Parlaments in Frankfurt am Main. Eine weitere Plakette wird demnächst in Wilhelmsbad angebracht, wo 1832 das Wilhelmsbader Fest stattfand, das größte politische Volksfest des Vormärz nach Hambach. 

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Mit der Plakette „Orte der Demokratiegeschichte“: Bürgermeister Dr. Maximilian Bieri, Paula Riechardt, Volontärin der Stiftung Orte der deutschen Demokratiegeschichte, Stadtverordnetenvorsteherin Beate Funck und Martin Hoppe, Fachbereichsleiter Kultur der Stadt Hanau.

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Stadtverordnetenvorsteherin Beate Funck und Bürgermeister Dr. Maximilian Bieri unterschreiben die offizielle Schriftrolle, flankiert von Alexander Maser (wissenschaftlicher Referent der GEDG) und Sören Rath vom THW Erlensee, das durch sein ehrenamtliches Engagement den Zusammenhalt und die Hilfsbereitschaft in unserer Gesellschaft dokumentiert.

Quelle: Stadt Hanau


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