Wie Pfingsten begeisterte und Fronleichnam nicht ins Wasser fiel

Hanau
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Die Feiertage Pfingsten und Fronleichnam brachten in Hanau hunderte von Menschen katholischen Glaubens zusammen. Bei strahlendem Sonnenschein lockte die regionale Firmvorbereitung rund 400 überwiegend junge Menschen zum Pfingstfest in die übervolle Kirche Heilig Geist Lamboy. Nicht weniger Menschen ließen sich das Fronleichnamsfest durch das Regenwetter nehmen. Statt auf dem Marktplatz fanden Gottesdienst und Prozession kurzerhand in der Stadtpfarrkirche Mariae Namen statt.



Am Pfingstmontag waren die 200 jugendlichen Firmbewerberinnen und Firmbewerber aus Hanau, Großauheim, Kesselstadt, Großkrotzenburg sowie den katholischen Gemeinden aus Maintal, Niederdorfelden mit Gronau, und Frankfurt-Bergen-Enkheim zum Jugendgottesdienst mit anschließendem Fest nach Heilig Geist Lamboy eingeladen. Mit Freunden und Familie machten sie die Kirche bis auf den letzten Stehplatz voll. Den Gottesdienst feierten mit ihnen Domkapitular Thomas Renze und Weihbischof Karlheinz Diez. Beide waren extra aus Fulda angereist, um den Jugendlichen erstmals zu begegnen, die sie im Spätherbst in sechs Kirchen rund um Hanau firmen werden. Statt einer Predigt ließen sich die Fuldaer Geistlichen von Mitarbeitenden des Firmteams humorvoll interviewen und brachten mit ganz persönlichen Antworten, etwa nach Hobbies und Lieblingsessen, die ganze Kirche zum Lachen oder sorgten für spontanen Beifall. Dafür sorgte auch die regional bekannte Lobpreisband „rethink“ aus Kalbach, die die Musik beisteuerte.

Aus insgesamt 44 „Bausteinen“ können sich die Jugendlichen auf dem Weg zur Firmung ihren Kurs modulartig selbst „zusammenbauen“, darunter Glaubensvorträge, Gottesdienste, Umweltaktionen, soziale Projekte, sportliche, musikalische oder kreative Angebote. „Durch die Bausteine kommen etwa Jugendliche aus Frankfurt nach Großkrotzenburg oder Hanauer nach Dörnigheim“, erklärt es Pastoralassistent Niklas Beck vom Firmteam der Pfarrei Sankt Klara und Franziskus. „Alle zusammen waren aufgrund der Gruppengröße nur jetzt an Pfingsten an einem Ort.“ Auch die abschließenden Klostertage im Kloster Hünfeld werden in zwei Gruppen stattfinden. „Und dann fahren manche Jugendliche noch zu Intensivwochen nach Rom, ins französische Taizé oder ins österreichische Kleinwalsertal“, ergänzt Bianca Bastian, Gemeindereferentin aus Dörnigheim.

International war wie immer auch das Fronleichnamsfest in Hanau. Aufgrund des regnerischen Wetters versammelten sich die Gläubigen der italienischen, kroatischen, polnischen und spanisch sprechenden Gemeinde mit allen Gemeindemitgliedern der Hanauer Pfarreien St. Elisabeth und St. Klara und Franziskus (mit Großkrotzenburg und Großauheim) spontan in der Stadtpfarrkirche Mariae Namen. Auch die Prozession mit dreißig Messdienern, vielen Erstkommunionkindern in Festkleidung, allen Priestern der Gemeinden und den Ordensschwestern von Hanau fand in der Kirche statt. Dieses Jahr war ein besonderes Ereignis die Erneuerung des Ordensgelübdes der beiden Anbetungsschwestern, die seit einem Jahr in Hanau wohnen und im St. Vinzenz-Krankenhaus arbeiten. „Gott ist gut in Plan B“, predigte Pfarrer Manuel Stick. „Und unser Plan B für Fronleichnam drinnen scheint ihm gefallen zu haben“ ergänzte er abschließend mit Blick auf die Sonne, die am Ende der Fronleichnamsfeier doch wieder zum Vorschein kam.

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