Hanau: 100 Teilnehmer bei Mahnwache gegen Extremismus und Islamismus

Hanau
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Über 100 Teilnehmer kamen am Montagabend auf dem Altstädter Markt in Hanau zusammen, um ein Zeichen gegen Extremismus und Islamismus zu setzen. Nach dem islamistischen Attentat vom 31. Mai 2024 in Mannheim hatte ein parteiübergreifendes Bündnis aus SPD, CDU, FDP, BfH, der Grünen Kreistagsfraktion sowie der Gewerkschaft der Polizei und der Deutschen Polizeigewerkschaft zu der Mahnwache aufgerufen. Es sei ein gutes Zeichen, dass so viele Menschen kurzfristig zusammengekommen sind, um ein klares Zeichen gegen Extremismus und Islamismus zu setzen, so die Veranstalter. 



In seiner Begrüßung betonte der CDU-Fraktionsvorsitzende Pascal Reddig, dass von der Mahnwache auch ein deutliches Signal der Unterstützung an die Polizei und die Einsatzkräfte in Hanau ausgehen soll. „Unsere Polizisten, Feuerwehrleute, Sanitäter und andere Einsatzkräfte sind tagtäglich für uns im Einsatz. Sie riskieren ihre Sicherheit, um uns zu schützen. Dafür verdienen sie nicht nur unseren Respekt. Wir müssen sie auch besser schützen als bislang und mit aller Härte gegen Angriffe auf Einsatzkräfte vorgehen“, so Reddig. Hinter jeder Uniform stehe ein Mensch. Die Gesellschaft müsse sich immer wieder bewusst machen, dass auch Polizeibeamte und Einsatzkräfte Menschen mit Familien und Träumen seien.

Die Veranstalter riefen dazu auf, gemeinsam daran arbeiten, dass Respekt und Anerkennung für Polizeibeamte und Einsatzkräfte wieder selbstverständlich werden. Darüber hinaus sei es Aufgabe aller Demokraten, gegen Extremismus zusammenzustehen. „Die Werte von Freiheit, Toleranz und Vielfalt sind heute mehr denn je bedroht und es liegt an uns, sie zu verteidigen und zu stärken“, erklärte der SPD-Parteivorsitzende Thomas Straub. Neben dem Schutz der Einsatzkräfte und dem Einsatz für Demokratie und Rechtsstaatlichkeit thematisierten die Redebeiträge auch den Umgang mit ausländischen Straftätern ohne deutschen Pass. Der FDP-Partei -und Fraktionsvorsitzende Henrik Statz fand dazu klare Wort: „Wer Privilegien unserer freiheitlichen Zivilgesellschaft in Anspruch nehmen möchte, von dem müssen wir erwarten können, dass er diese achtet und auch anderen einräumt. Sonst ist er hier fehl am Platz.“

Im Mittelpunkt der Mahnwache stand neben den politischen Botschaften, auch das Erinnern an den verstorbenen Polizeibeamten Rouven Laur. In Stille gedachten die Anwesenden dem 29-jährigen Polizeibeamten. Insbesondere die Redebeiträge der Gewerkschaftsvertreter machten deutlich, dass der Tod des Kollegen viele Polizeibeamte umtreibe. Neben den Vertretern der Hanauer Koalition sprachen noch der SPD-Unterbezirksvorsitzende und Erste Kreisbeigeordnete Andreas Hofmann, der CDU-Kreisvorsitzende Max Schad MdL, der Fraktionsvorsitzende der BfH, der Kreistagsabgeordnete Reiner Bousonville (Grüne), der CDU-Stadtverbandsvorsitzende Jens Böhringer sowie Markus Hüschenbett für die GdP Südosthessen und Niklas Schwarbach für die DPolG Südosthessen zu den Teilnehmern.

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