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Zum einen sollen Kursleitende zukünftig – im Rahmen einer neuen Honorarordnung - für ihre Tätigkeit zehn Prozent mehr Lohn erhalten, zum anderen zieht das eine zehnprozentige Erhöhung der Gebühren für Kursteilnehmende nach sich. Die Stadtverordnetenversammlung wird in ihrer Sitzung am 17. Juni abschließend über die beiden Vorlagen abstimmen.

"Das ist eine Erhöhung der Honorarordnung, die man gut nachvollziehen kann, denn zuletzt wurde im Jahr 2020 um lediglich fünf Prozent erhöht", erläuterte Bürgermeister und Bildungsdezernent Dr. Maximilian Bieri. Zudem sei in der Satzung der Volkshochschule Hanau festgelegt, dass bei einer Erhöhung der Honorare, auch die Gebühren entsprechend angehoben werden. "Honorare und Gebühren stehen in einem Zusammenhang", teilt Bieri mit. Natürlich gelte nach wie vor die Ermäßigung von 50 Prozent für Inhaberinnen und Inhaber des Hanau Passes bei der VHS genauso wie bei vielen anderen Angebote der Stadt, betonte der Bürgermeister.

Grund für Anhebung des Honorars sei die allgemeine Erhöhung der Lebenskosten durch Inflation und gestiegenen Energiekosten, heißt es in der Begründung. "Gerade in den letzten Jahren ohne Abpassung sind die Preise und Lebenshaltungskosten zum Teil stark angestiegen. Zudem stehen die Volkshochschulen bei der Gewinnung von qualifizierten Kursleitungen in einem Wettbewerb mit anderen Bildungsanbietern. Damit die Qualität und die Quantität des Bildungsangebots an der VHS Hanau auch weiterhin gewährleistet werden kann, ist eine angemessene Honorierung der Kursleitungen erforderlich", erklärt Bieri.

Die Honorare und die Gebühren sollen daher ab dem 1.  August 2024 um rund zehn Prozent angehoben werden. Das Regelhonorar für Kursleitungen an der Volkshochschule wird somit von 24 auf 26,50 Euro angehoben werden. Ein Honorar für die Leitung von Schulabschlüssen oder für die Leitung von der VHS definierten Prüfungsvorbereitungskursen wird von 25 auf 27,50 Euro angehoben.  Die Erhöhung betrifft alle Kurse aus dem klassischen Bereich.

Die monatliche Grundgebühr für die Kurse zum Nachholen eines Schulabschlusses (Zweiter Bildungsweg) wird von 18,50 Euro auf 25,50 Euro für den Erwerb des Hauptschulabschlusses erhöht und von 47 Euro auf 53 Euro für den Erwerb des mittleren Abschlusses (Realschulabschluss). Um bei diesen intensiven, viele Stunden in Anspruch nehmenden, Kursen die Honorarsteigerung zu kompensieren, liegt die Erhöhung der Gebühren hier oberhalb von zehn Prozent.

Kurse, die der Qualifikation von Analphabeten und der Grundbildung Deutsch für Erwachsene dienen, werden auch weiterhin kostenfrei angeboten.


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