Hanau: Neuer Kinderstadtplan für die Innenstadt

Foto: Stadt Hanau/Moritz Göbel

Hanau
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Nachdem die Juniorbotschafter der Brüder-Grimm-Schule Ende 2023 ihre Ideen und Wünsche für die Neuauflage des Hanauer Kinderstadtplans mitgeteilt hatten, folgten nun 23 Delegierte des Kinderparlaments der Pestalozzischule der Einladung ins Rathaus. Die Acht bis-Zehnjährigen besuchen die Klassen zwei bis vier. Empfangen wurden sie von Gökben Akdemir vom Kinder- und Jugendbüro der Stadt Hanau, die derzeit dabei ist den Kinderstadtplan für die Innenstadt zu aktualisieren.

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"Die Pläne sind alle vergriffen und es ist Zeit für eine Neuauflage", erklärt sie, "doch ich wollte unbedingt, dass so viele Kinder wie möglich partizipieren und ihre Wünsche für den Stadtplan mitteilen. Auch Ortsvorsteher Wilfried Schneider war eingeladen, um sich einen Überblick zu verschaffen, welche Wünsche die Kinder in Bezug auf den Innenstadtplan haben und um den jungen Gästen zu erläutern, welche Aufgaben ein Ortsvorsteher hat.

Aktuell sind in den Kinderstadtplänen für die Hanauer Innenstadt und jeweils für alle Stadtteile Spielplätze, Kinder- und Jugendtreffs, Bücherschränke, Kitas, Schulen, Sporthallen, Polizei, Bibliothek, Kino, Krankenhäuser, Museen, Stadtteilbüros und Schwimmbäder verzeichnet. Sowohl die Kinder der Pestalozzi-Schule, als auch ihre Vorgänger von der Brüder-Grimm-Schule waren sich einig, dass sie sich zusätzlich Eisdielen, das Forum Hanau, das Spielhaus Marienkirchgasse, die Paul-Hindemith-Musikschule, die Kathinka-Platzhoff-Stiftung und die Turngemeinde Hanau sowie den neuen Spielplatz in der Langstraße hinter dem Rathaus im Plan verzeichnet wünschen. Auch Bücherschränke, Moscheen und Kommissar Leon-Anlaufstellen wurden thematisiert.

Die Ergebnisse des intensiven Austauschs mit den Kindern lässt Akdemir soweit möglich in die Neuauflage des Kinderstadtplans für die Innenstadt einfließen. Er soll in den nächsten Monaten fertiggestellt und vor den Sommerferien an Kitas, Schulen und Stadtteilzentren verteilt werden. "Hanau als kinderfreundliche Kommune legt ausgesprochen Wert darauf Kinder und Jugendliche auf vielen Ebenen in die demokratischen Entscheidungsprozesse in der Stadt mit einzubeziehen. Sowohl bei der Neugestaltung der Innenstadt, bei der Planung von Spielplätzen und vom Mitmachmuseum GrimmsMärchenReich oder bei der Entscheidung zum neuen Standort für das Jugendzentrum in Kesselstadt, haben wir Kinder und Jugendliche aktiv befragt und involviert. Der neue Kinderstadtplan ist ein weiteres Beispiel für unsere Bemühungen die Perspektiven der jungen Hanauerinnen und Hanauern in die Entwicklung unserer Stadt einzubeziehen und ihnen ein Mitsprachrecht zu geben", sagt Bürgermeister Dr. Maximilian Bieri (SPD).

Zur Umgestaltung des Aufenthaltsbereiches in der Langstraße werden aktuell die Kinderparlamente der Pestalozzischule und die Brüder-Grimm-Schule wie auch verschiedene Kitas befragt. Ein runder Tisch mit beteiligten Akteuren fand bereits statt. Nach den Sommerferien ist die Beteiligung von Kindern bei der Planung zur Neugestaltung des Spielplatzes im Schlossgarten vorgesehen.

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Fotos: Stadt Hanau/Moritz Göbel


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