Impulsvortrag: "Auf fremde Hilfe angewiesen - nicht nur eine Altersfrage"

Hanau
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Mit dem Impulsvortrag zum Thema "Auf fremde Hilfe angewiesen... nicht nur eine Altersfrage" setzte der Verein Gesundes Hanau e.V. seine Reihe "Gesundheitstalk" am vergangenen Donnerstag fort.

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Birgit Bauer-Seuring, Vorsitzende des Vereins, begrüßte die Gäste, den Referenten Guido Späth, Geschäftsführer Home Instead Main-Kinzig-Kreis sowie die Referentin Jenny Alperstedt, Pflegedienstleitung und Kundenberatung Home Instead.

Als Einstieg in den Vortrag wiesen der Referent und die Referentin darauf hin, dass es Ziel dieses Gesundheitstalks sei, Grundsätzliches kurz und knapp vorzustellen, welche Möglichkeiten der Pflegeversicherung und des Versorgungsmanagements vorhanden und welche weitere Informationen zu erhalten sind. Die Wechselfälle des Lebens können vielfältig sein. Alters- oder gesundheitsbedingt könne es vorkommen, dass man auch über einen längeren Zeitraum auf fremde Hilfe angewiesen sei. Hier sei es wichtig, schnell und verlässlich Hilfe zu erhalten. Dies sei oftmals weniger bekannt, ebenso wie die Kostenfrage und welche Möglichkeiten einer finanziellen Unterstützung es gäbe.

Wichtig sei auch zu wissen, wie man das Ganze möglichst unbürokratisch manage. Der erste wegweisende Schritt könne sein, Kontakt zu Hilfeeinrichtungen wie z. B. den Pflegestützpunkt, die Beratungsstelle für Senior*innen, die Kranken-/Pflegekassen, Pflege- und Betreuungsdienste, aber auch die Hausärztin bzw. den Hausarzt aufzunehmen. In den nachfolgenden Fällen z.B. zahle die gesetzliche Krankenkasse gemäß §§ 24 und 38 Sozialgesetzbuch V insbesondere dann eine Haushaltshilfe, wenn die Weiterführung des Haushalts unmöglich ist, ein Kind unter 12 Jahren im Haushalt lebt, ein Kind behindert und auf Hilfe angewiesen ist, nach einem Krankenhausaufenthalt oder einer ambulanten Operation.

Aber auch in jungen Familien könne eine Haushaltshilfe notwendig werden, z.B. bei Schwangerschaft, wenn Beschwerden vorlägen und die Haushaltsführung und/oder die Kinderbetreuung nicht möglich seien. „Man ist nicht alleine mit der oftmals sehr belastenden Situation, das soziale, gesundheitliche Netz fängt die Betroffenen auf“, wissen Späth und Alperstedt aus ihren langjährigen Erfahrungen in vielfältigen Betreuungs- und Pflegeleistungen

Die Gäste des Gesundheitstalks waren sich unisono einig: „Wir sind Herrn Späth und Frau Alperstedt sehr dankbar für ihren hervorragenden fachlichen Vortrag und die Präsentation, aus der leicht verständlich und anschaulich wurde, was zu tun ist, wenn Hilfebedürftigkeit besteht.“ Im Anschluss an den sehr anschaulichen und lebendigen Beitrag hatten die Teilnehmenden Gelegenheit, Fragen zu stellen und in einen persönlichen Austausch mit der Referentin und dem Referenten sowie Mitgliedern des Vorstands des Vereins zu treten.

Birgit Bauer-Seuring bedankte sich sehr herzlich bei den beiden mit einem kleinen Gastgeschenk, bei den Gästen für ihr Kommen und die rege Teilnahme und insbesondere bei den Mitarbeitenden des Kulturforums für ihre tatkräftige Unterstützung. Das nächste kostenfreie Informationsangebot, Thema „Schlafstörungen“, findet am Donnerstag, 27.06.2024, 18.30 Uhr, wie gewohnt in Kooperation mit dem Kulturforum Hanau statt.

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