Hanauer Fußwallfahrt nach Walldürn zum 31. Mal

Ehrung in der Basilika: Von Anfang an – dreißig Mal - dabei: Christa (rechts) und Klaus Rodemann  (3. von rechts). Bildquelle: Katholische Pfarrgemeinde St. Elisabeth Hanau

Hanau
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Zum einunddreißigsten Mal machte sich im Juni eine Wallfahrtsgruppe aus Hanau auf den Weg zum jahrhundertealten Wallfahrtsort Walldürn im Odenwald, verglichen mit den alten Traditionswallfahrten eine junge Wallfahrt. Einige nahmen zum ersten Mal teil, viele jedoch pilgern mit kleinen Unterbrechungen schon seit Jahren regelmäßig mit.

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Gegründet wurde die  Hanauer Wallfahrt seinerzeit durch die beiden Wallfahrtsehepaare Renate und Johannes Buchfelder sowie Christa und Klaus Rodemann, nach einem Vorbild der Wasserloser Traditions-Wallfahrt. Von Anfang an, also zum 31. Mal,  mit dabei war Renate Buchfelder. Der Walldürner Wallfahrtspater ehrte in diesem Jahr das Ehepaar Christa und Klaus Rodemann für 30- jährige Teilnahme mit Urkunde und Erinnerungsgeschenk und erinnerte schmunzelnd auch an die beiden nicht registrierten privaten Wallfahrten in den beiden Corona-Jahren, „sozusagen geheim und im Verborgenen!“.

Nach der Aussendung – gemeinsam mit der Gruppe aus Freigericht - auf dem Kloster Engelberg ging es morgens in aller Herrgottsfrühe zu Fuß über Miltenberg zum Wallfahrtsort Walldürn im Odenwald. Beten und Singen, Gespräche und Stille, viel Sonne und Wind, Pilgern und Rast, Lachen und Schweigen und in diesem Jahr auch eine neue Route „über Stock, Matsch und Stein“ durch den Wald  – vieles gehörte dazu.  Nach dem gemeinsamen Einzug in die Basilika feierten die Wallfahrer eine festliche Eucharistiefeier mit dem Hanauer Dechant Andreas Weber und dem Seligenstädter Pfarrer Ludwig Siemes, unter musikalischer Begleitung der Bläsergruppe aus Seligenstadt und Klein-Welzheim sowie dem Klein-Welzheimer Kirchenchor St. Cyriakus, der sein 40-fähriges Bestehen feierte.

In seiner Predigt ermutigte Pfarrer Andreas Weber die Wallfahrer, das in Walldürn verehrte „Geheimnis der Eucharistie auch im Alltag zu feiern. Denn das größte Wunder geschieht jeden Tag auch daheim in der Heiligen Messe. Jesus Christus selbst ist in seinem Leib und Blut da. Als Glaubende gehen wir unseren Weg!“ Nach Abendessen, einer Dankandacht mit Verabschiedung und einem Gebet an der Mariengrotte ging es mit dem Bus wieder nach Hanau zurück,  wo die ganze Gruppe spät abends singend in die beleuchtete Kesselstädter St. Elisabeth-Kirche einzog. Einige hörte man sagen „Ich freue mich schon auf das nächste Jahr, dann bin ich wieder dabei!“

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