Verabschiedung der Diesterweg-Stipendiaten: „Viel erlebt und viel gelernt!“

Verabschiedung Diesterweg-Stipendiaten 3. Generation Stolz nahmen die Kinder ihre Urkunden von Bürgermeister Dr. Maximilian Bieri entgegen.

Hanau
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Feierlich wurde im Festsaal der Alten Johanneskirche die dritte Generation von Diesterweg-Stipendiaten sowie ihre Geschwister und Eltern verabschiedet.

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Die Abschlussfeier beendete ein zweijähriges Stipendium für zwölf Kinder mit Migrationshintergrund im Übergang zur weiterführenden Schule und ihre Familien. Es beinhaltete die Beratung und Betreuung durch Pädagoginnen des Familien- und Jugendhilfe Vereins Sprungbrett, Akademietage zu verschiedenen naturwissenschaftlichen und gesellschaftlichen Themen, Ausflüge zu unterschiedlichen Lernorten eine intensive Deutschförderung sowie Informationsveranstaltungen und ein Bildungsbudget.

Das Diesterweg-Stipendium ist Teil der Brüder-Grimm-Bildungsoffensive. Ziel ist es Hanauer Kindern, die aufgrund ihrer familiären und sprachlichen Situation ihre Talente und Begabungen nicht vollständig ausschöpfen können, wegweisende Unterstützung zu bieten und Bildungs-Förderung zu eröffnen. Das Stipendium fördert nicht nur die Kinder, sondern bindet auch ihre Eltern und Geschwister in besonderer Weise mit ein. "Ich freue mich sehr, dass ich euch heute die Urkunden zum erfolgreichen Abschluss des Diesterweg-Stipendiums überreichen darf", sage Bürgermeister Dr. Maximilian Bieri (SPD). "Ihr hab in den vergangenen Jahren ein anspruchsvolles Programm absolviert, und gleichzeitig durchweg gute bis sehr gute Leistungen in der Schule gezeigt. Dafür meine Hochachtung! Alle Anstrengungen haben sich gelohnt und ihr könnt sehr stolz sein, auf das, was ihr erreicht habt!" Es sei ihm eine Freude mitzuteilen, dass die vierte Generation von Diesterweg-Stipendiaten bereits in Vorbereitung sei. "Die Gespräche mit geeigneten Kindern und Familien laufen bereits", berichtete Dr. Bieri. Ermöglicht würde das Stipendium durch die großzügige Finanzierung der Ursula-Berenbrok-Winterstein-Stiftung als Hauptsponsor, sowie der Sparkasse Hanau, der Curt und Maria Meyer-Stiftung und weiterer zivilgesellschaftlicher Spender sowie der Stadt Hanau.

"Hanau hat ein sehr anspruchsvolles kommunalpolitisches Programm und wir sind stolz darauf mit der Diesterweg-Stipendium, das von uns konzipiert wurde, ein Teil davon zu sein!", sagte Bernd Eckhardt von der Stiftung Polytechnische Gesellschaft Frankfurt. Er bat die Kinder und ihre Familien zukünftig als Botschafterinnen und Botschafter für das Diesterweg-Stipendium und für Bildung im Allgemeinen aktiv zu sein: "Ihr seid jetzt Teil der Diesterweg-Familie, die in Deutschland stetig wächst!" Die Stipendiaten berichteten von ihren Ausflügen, die von der Keltenwelt am Glauberg, über das Mathematikum in Gießen, das Hanauer Rathaus inklusive Kinder- und Jugendbüro, GrimmsMärchenReich, das Spielzeug- und Puppenmuseum in Wilhelmsbad, das Dialogmuseum in Frankfurt, das begehbare Herz in Fulda, das Umweltzentrum Hanau bis hin zum Freizeitpark Lochmühle reichten. Auch Kurse und Akademietage zu den Themen Demokratie, Kinderrechte, Gesundheit, Ernährung, Klimawandel, Nachhaltigkeit, Leben in der Stadt und natürlich die intensive Deutschförderung hatten viel Eindruck bei den Kindern hinterlassen.

Bürgermeister Dr. Bieri und Magistratsmitglied Joachim Stamm übereichten gemeinsam mit Julia Maienschein-Koch vom Verein Sprungbrett die Urkunden zum erfolgreichen Abschluss des Stipendiums. Lukas Bender von der Karl-Rehbein-Schule begleitete die gesamte Veranstaltung eindrucksvoll am Flügel. Am Ende der Veranstaltung waren sich Kinder und Eltern einig: "Die vergangenen zwei Jahre waren eine großartige Zeit, in der wir viel erlebt und gelernt haben!" Zudem seien viele Freundschaften zwischen den Familien entstanden. "Vielen Dank an die Stadt Hanau, den Verein Sprungbrett, der Polytechnischen Gesellschaft und die Sponsoren des Stipendiums für diese tolle Chance, die unsere Kinder erhalten haben! Sie nehmen nicht nur viele schöne Erinnerungen und Erfahrungen mit, sondern auch viele neue Kenntnisse, Freunde und viel Selbstbewusstsein!", fasste eine Mutter das Erlebte aus den letzten zwei Jahren zusammen.

Hintergrund: Der Pädagoge Adolph Diesterweg war im 19. Jahrhundert Wegbereiter der Volksschule und Mitbegründer der Polytechnischen Gesellschaft Frankfurt am Main e.V.  Nach ihm benannt wurde das Diesterweg-Stipendium als erstes Familien-Stipendium in Deutschland mit dem Motto "Jeder soll nach seiner Fähigkeit und Begabung (…), wenn es sein kann, in den Himmel wachsen." Das Diesterweg-Stipendium Hanau ist Leuchtturm-Projekt der Brüder-Grimm-Bildungsoffensive Hanau, die von Anne-Dorothea Stübing, ehemaliger Vorsitzende des Präventionsrats, initiiert wurde. Schirmherr der Bildungsoffensive mit dem Motto "Bildung baut Zukunft" ist Oberbürgermeister Claus Kaminsky. Seitens der Stadt Hanau wird das Diesterweg-Stipendium von Andrea Pillmann vom Amt für Soziale Prävention begleitet.

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Verabschiedung Diesterweg-Stipendiaten 3. Generation Stolz nahmen die Kinder ihre Urkunden von Bürgermeister Dr. Maximilian Bieri entgegen.

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Abschlussfoto mit den Kindern und ihren Familien.

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Vergabe der Urkunden.

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