Die 1842 gegründete Hanauer Juwelenfabrikation Friedrich Kreuter & Co. fertigte zu Beginn des 20. Jahrhunderts Schmuck für die europäische Aristokratie.
Die 1842 gegründete Hanauer Juwelenfabrikation Friedrich Kreuter & Co. fertigte zu Beginn des 20. Jahrhunderts Schmuck für die europäische Aristokratie.
In enger Zusammenarbeit mit dem jüdischen Juwelier Robert Koch (1852-1902) wurde über dessen Filialen in Frankfurt und Baden-Baden der Hanauer Schmuck für deutsche wie russische Adelshäuser vertrieben. Bis zum Ersten Weltkrieg produzierte die Schmuckmanufaktur über 700 Diademe, darunter eine Krone für Kaiserin Auguste Viktoria nach einem Entwurf Kaiser Wilhelms II.
Anhand von vier im Goldschmiedehaus ausgestellten Schmuckstücken wird die herausragende Juwelengestaltung der Firma Kreuter vorgestellt. Der Referent Samuel Fickinger, Kunsthistoriker M.A., promoviert über den Hofjuwelier Robert Koch, dessen Aufstieg zu einem der bedeutendsten Juweliere des Kaiserreichs und die Rolle der Hanauer Firma.
Samuel Fickinger
Donnerstag, 17.10.2024
19.30 Uhr
Deutsches Goldschmiedehaus, Souterrain
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