Es ist ein beispielhaftes Kooperationsprojekt zwischen den Stadtwerken Hanau und der Hanauer Baugesellschaft.
Es ist ein beispielhaftes Kooperationsprojekt zwischen den Stadtwerken Hanau und der Hanauer Baugesellschaft.
Für Oberbürgermeister Claus Kaminsky macht sich hier genau das deutlich, was in Zukunft mehr und mehr stattfinden muss: „In diesem Fall eine strategische Kooperation innerhalb der Unternehmung Stadt zu Gunsten von Mieterinnen und Mietern der Hanauer Baugesellschaft. Eine gute Kooperation, die Innovationen freisetzt“. Bei einem Besuchstermin der Hanauer SPD-Fraktion stellten die beiden Geschäftsführer der Gesellschaften, Steffen Maiwald (Stadtwerke Hanau) und Jens Gottwald (Baugesellschaft Hanau) den Kommunalpolitiker/innen der SPD Hanau das Photovoltaikprojekt in der Gabelsberger Straße vor. Das Neue daran: Die durch die Photovoltaikanlagen gewonnene Energie wird nicht in das allgemeine Netz eingespeist, sondern es wird direkt im Objekt verbraucht. Mieterinnen und Mieter, die gleichzeitig Kunden der Stadtwerke sind, können so unmittelbar von den Kostenersparnissen profitieren.
In sonnenarmen Zeiten oder zu Tageszeiten mit dem höchsten Verbrauch, wird die Stromversorgung ergänzend durch die Stadtwerke gesichert. Auf diese Weise können bis zu 40% des Strombedarfs des Objektes durch Solarstrom gedeckt werden. „Das ist Klimaschutz konkret und ein kleiner Baustein im Klimaschutzkonzept, das der Magistrat der Stadtverordnetenversammlung nach der Sommerpause zur Beratung und Entscheidung vorlegen wird“, unterstreicht Thomas Straub, Vertreter der SPD-Fraktion im Aufsichtsrat der Stadtwerke und Vorsitzender des Strukturausschusses. Die Energiewende kann nur dezentral umgesetzt werden und das ist am Ende nur mit den Städten und Gemeinden möglich. „Klimaschutz beginnt hier. Eine zukunftsfähige Energieversorgung wird es nicht ohne Mehrkosten geben. Es ist deshalb beispielhaft, dass wir den Gewinn auch direkt den Nutzerinnen und Nutzern, Mieterinnen und Mietern zu Gute kommen lassen. Das ist transparent und ehrlich und schafft vor allem Akzeptanz“, betonte Fraktionschefin Cornelia Gasche abschließend und dankte den beiden Geschäftsführern für ihr Engagement.
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