Laut einer Presseerklärung des hessischen Kultusministers Armin Schwarz (CDU) gibt es weniger Jugendliche ohne Schulabschluss und Hessen liegt deutlich unter dem Bundesdurchschnitt (wir berichteten).
Laut einer Presseerklärung des hessischen Kultusministers Armin Schwarz (CDU) gibt es weniger Jugendliche ohne Schulabschluss und Hessen liegt deutlich unter dem Bundesdurchschnitt (wir berichteten).
Während deutschlandweit 7,2 % der Jugendlichen keinen schulischen Abschluss vorzuweisen hatten, waren es in Hessen 5,9 %.
Stadtschulsprecher Max Tischberger erklärte dazu: „In Hanau und dem Main-Kinzig-Kreis sind es ähnlich wenige Jugendliche, die keinen Schulabschluss haben." In Gesprächen mit dem Staatlichen Schulamt sei dem Stadtschülerrat Hanau diese Tatsache bestätigt worden. „Es ist gut, dass die sehr große Mehrheit der Schülerinnen und Schüler mit einem Schulabschluss von der Schule geht und damit ein erfolgreicher Start in Ausbildung, Studium und Erwerbsleben möglich ist“, so Stadtschulsprecher Max Tischberger weiter.
Nouha El Jazouli, ebenfalls Hanauer Stadtschulsprecherin, mahnte jedoch an: „Auch wenn 5,9 % eine niedrige Quote ist, müssen sich Land und Schulen anstrengen, diese Zahl auf 0 zu senken. Denn alle Kinder und Jugendlichen haben gute Bildung und Förderung bei Schwächen und in schwierigen Situationen verdient und niemand sollte jemals ohne Abschluss dastehen.“
„Als Schülervertreter sind wir uns einig, dass dies nur durch Dialog mit Jugendlichen funktioniert, die keinen Abschluss haben oder Gefahr laufen, die Schule ohne solchen zu verlassen“, sagte Max Tischberger. „Dann weiß man, wo das Problem liegt und kann es angehen. Alle müssen Gehör finden und alle haben es verdient, dass sich um ihre Zukunft gekümmert wird“, so Nouha El Jazouli.
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