„Antisemitismus hat keinen Platz in unserer Gesellschaft – weder in Worten noch in Taten“, sagt Mahwish Iftikhar, Bundestagsdirektkandidatin für den Wahlkreis 179.
Gemeinsam mit den Grünen Hanau besuchte Iftikhar die Jüdische Gemeinde Hanau um ihre Solidarität auszudrücken und den Dialog zu stärken.
Begrüßt wurden die Anwesenden von Geschäftsführer Oliver Dainow, der einen Überblick über die bewegende Geschichte der jüdischen Gemeinschaft in Hanau gab: „Diese reicht bis in das Jahr 1313 zurück“, erklärte Dainow. Besonders beeindruckt zeigten sich die Vertreterinnen und Vertreter vom Bericht über die Wiedergründung der Gemeinde vor 20 Jahren: „Dies war ein bedeutsames Zeichen des Neuanfangs nach den Schrecken der Shoah und den nationalsozialistischen Verbrechen“, so Dainow.
In einer offenen und konstruktiven Diskussion berichtete Dainow auch über die Herausforderungen, mit denen die jüdische Gemeinschaft heute konfrontiert ist. Das Wiedererstarken von Antisemitismus, insbesondere nach den eskalierenden Konflikten im Nahen Osten, stelle die Mitglieder der Gemeinde vor große Belastungen. „Gerade in Zeiten, in denen Konflikte auf internationaler Ebene antisemitische Ressentiments in Deutschland verstärken, müssen wir klare Kante zeigen“, betont Iftikhar. „Es ist unsere gemeinsame Verantwortung, für ein friedliches Miteinander einzutreten, Brücken zu bauen und Hass keinen Raum zu lassen.
Ein respektvoller Austausch – auch bei unterschiedlichen politischen Meinungen – sei unerlässlich um Vorurteile abzubauen und den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken, so die Direktkandidatin: „Die jüdische Gemeinde Hanau setzt sich für eine lebendige Demokratie ein, die alle schützt und fördert. Dafür gilt unser aller Dank!“
Abschließend unterstrich Iftikhar: „Als Bundestagskandidatin und als Mensch mit eigener Migrationsgeschichte fühle ich eine besondere Verantwortung, gegen Antisemitismus, Rassismus und Ausgrenzung jeder Art anzukämpfen. Wir müssen gemeinsam an einer Gesellschaft arbeiten, in der alle sicher und frei leben können.“

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