Die SPD im Hanauer Rathaus begrüßt die Errichtung des Mahnmals für die Opfer des rassistischen Terroranschlages vom 19. Februar 2020 in Hanau.
Sie lobt die Bemühungen des Magistrats unter Führung von Oberbürgermeister Claus Kaminsky (SPD, der mit Fingerspitzengefühl und Empathie eine gute Lösung mit der Mehrheit der Angehörigen der Opfer des Anschlages gefunden hat.
In ihrer 39. Sitzung hat die Stadtverordnetenversammlung der Brüder-Grimm-Stadt Hanau am 27. Januar 2025 einstimmig beschlossen, dass das Mahnmal für die Opfer des rassistischen Terroranschlages vom 19. Februar 2020 vor dem neuen Haus für Demokratie und Vielfalt errichtet wird. Zur Erinnerung an die tragische und menschenverachtende Tat wird der Platz zum Platz des 19. Februars.
Die SPD-Stadtverordnete und stellvertretende Fraktionsvorsitzende Saida Hashemi hat in ihrer Rede zum Mahnmal und Haus für Demokratie und Vielfalt klargemacht: „Ich möchte mich bei allen Beteiligten bedanken. Danke an die Familienangehörigen, an die Stadt Hanau, an die Fraktionen und an die Hanauer Stadtgesellschaft“. „Gemeinsam setzen wir uns für eine offene, friedliche und vielfältige Gesellschaft ein, in der wir einander zuhören und miteinander Lösungen finden“, so Hashemi weiter.
Das Haus für Demokratie und Vielfalt ist ein nationales Projekt des Städtebaus, gefördert durch die Bundesregierung, und steht für Werte wie Freiheit und Demokratie. Es befindet sich aktuell in der Entwicklung und wird zu einem Wahrzeichen der Stadt Hanau werden. Saida Hashemi erklärt in ihrer bewegenden Rede: „Dieses Mahnmal wird uns täglich daran erinnern, wie zerstörerisch Hass und Hetze sein können – und gleichzeitig wird es uns daran erinnern, nach vorne zu blicken, Hoffnung zu bewahren und gemeinsam für eine bessere Zukunft zu kämpfen“.
Fraktionsvorsitzende Ute Schwarzenberger erklärt: „Ich danke den Rednerinnen und Rednern unserer heutigen Stadtverordnetenversammlung und insbesondere Saida Hashemi für die klaren Worte, die sie zu diesem Thema gefunden haben. Wir haben als Stadtparlament einstimmig beschlossen, einen würdevollen Platz zum Gedenken auszuwählen“.
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