Überfälle auf Frau und Kiosk mit Schießeisen schiefgegangen

Hanau

Eine Frau mit einem Schießeisen in der Hand ausrauben zu wollen und dann wenige Minuten später das Gleiche auch noch einmal an einem Kiosk zu versuchen, ist schon ein starkes Stück.

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Das Ganze wird aber derzeit einem 40-Jährigen angelastet, der am Sonntagnachmittag von Zeugen der Polizei übergeben wurde und der Kripo gegenüber bereits beide Taten eingestanden hat. Der Hanauer soll zunächst gegen 14.30 Uhr auf der Brüder-Grimm-Straße einer 64-jährigen Frau entgegengetreten sein und unter Vorhalt der Schusswaffe ihr Geld gefordert haben. Pech für den Räuber: Die Überfallene hatte gar nichts Bares dabei und zeigte auch deutlich ihr leeres Portemonnaie. Der verdutzte Ganove suchte daraufhin das Weite in Richtung Pedro-Jung-Park, so die Frau. Offenbar lief er dann bis zur Bruchköbeler Landstraße. Dort habe der Pistolenträger gegen 15.20 Uhr einen kleinen Kiosk betreten und sogleich Geld gefordert, berichtete der Inhaber des kleinen Ladens später der Polizei. Diesmal befand sich zwar auch Geld in der Kasse; allerdings kam der Räuber nicht mehr dazu, es einzusacken. Mehrere Gäste, die im Nebenraum auf den Überfall aufmerksam geworden waren, stürmten in den Verkaufsraum und schnappten sich den Verdächtigen. Der Festgenommene wurde später der Kripo überstellt; er hat bereits einen Termin beim Haftrichter, der über sein weiteres Verbleiben entscheiden wird.


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