"Die dieser Tage durchgeführte Mitgliederversammlung brachte durchweg einstimmige Abstimmungsergebnisse und zeigte erfreuliche Geschlossenheit", berichtet die Wählergemeinschaft "Bürger für Hanau" (BfH).
"Die dieser Tage durchgeführte Mitgliederversammlung brachte durchweg einstimmige Abstimmungsergebnisse und zeigte erfreuliche Geschlossenheit", berichtet die Wählergemeinschaft "Bürger für Hanau" (BfH).
Der BfH-Vorsitzende Peter Jurenda brachte die Kandidatenliste für die Stadtverordnetenversammlung in die Mitgliederversammlung ein. Spitzenkandidat der Wählergemeinschaft ist erwartungsgemäß der amtierende Fraktionsvorsitzende Oliver Rehbein. Der 58-Jährige ist seit 2001 Stadtverordneter für die BfH, seit 2005 Fraktionsvorsitzender und nun bereits zum fünften Male in Folge Spitzenkandidat der Wählergemeinschaft. Die BfH-Fraktion war von 2006 bis 2021 in der Hanauer Kleeblattkoalition wichtiges, verantwortungsbewusstes und loyales Mitglied der „Stadtregierung“.
Als Wahlziel nennt Rehbein den Erhalt der Fraktionsstärke und die Erhöhung der Mandate. Eine erneute Beteiligung in der Stadtregierung würden wir uns wünschen, „denn es gibt noch viel zu tun“. Rehbein weiter: „Verantwortungsbewusstsein und Verlässlichkeit haben die politische Teilhabe der BfH in der Regierungskoalition geprägt und das soll weiterhin so bleiben!“ Allerdings werde es den kleinen politischen Parteien und Gruppierungen von der Großen Koalition in Wiesbaden deutlich schwerer gemacht, da sie das Auszählungsverfahren im Kommunalwahlrecht geändert habe. Das ist ein „gewollter Demokratieabbau“, der ausdrücklich die großen Parteien bevorzugt und die kleinen benachteiligt. Rehbein konkret: „Umso wichtiger ist es dem Wähler zu vermitteln, dass die BfH die einzige verlässliche Wählergemeinschaft in Hanau ist und in ihrer mittlerweile 35-jährigen Parlamentszugehörigkeit stets verantwortungsbewusst und bürgernah agiert hat“.
In der mit einem einstimmigen Beschluss aufgestellten Stadtverordneten-Kandidatenliste folgt Rehbein auf Platz zwei der BfH-Vorsitzende und ehemalige ehrenamtliche Stadtrat Peter Jurenda. Die Plätze drei bis fünf belegen die amtierenden Stadtverordnete Klaudia Mänz sowie der Klein-Auheimer Christian See und der Kesselstädter Alexander Lorösch. Ab Platz sechs kandidieren Ilker Yanik (Innenstadt), Walther Moreth (Klein-Auheim), Ulrich Mänz (Steinheim), Johanna Lorösch (Kesselstadt) sowie Stephan Vogel (Lamboy/Tümpelgarten). Auf den Plätzen 11-15 finden sich neben Alexandra Horchler (Platz 14) neue Mitstreiter, die sich der BfH-Liste angeschlossen haben. Norbert Eyer (11), Mate Ivanda (12), Daniel Iacob (13) und Zehra Ören (15). Die 25-köpfige Kandidatenliste wird durch Nadja Nickel, Heike Rehbein, Kerstin Mänz, Thomas Amend, Dennis Herbig, Stephan Hölscher, Marion Reinhardt, Marianne Merle, Margarethe Allegre und Erland Schneck-Holze vervollständigt.
Die Wählergemeinschaft wird auch wieder in sieben von acht Stadtteilen für die dortigen Ortsbeiräte kandidieren und hat auch dafür einen erfreulich großen Zuspruch neuer Mitglieder und Interessenten erfahren. Die Spitzenkandidaten stellten die jeweiligen Listen und die Grundzüge der Programme vor. Auch diese Abstimmungen verliefen ausnahmslos einstimmig. Spitzenkandidaten sind Kerstin Mänz (Steinheim), Thomas Amend (Großauheim/Wolfgang), Christian See (Klein-Auheim), Klaudia Mänz (Innenstadt), Alexander Lorösch (Kesselstadt), Anne-Dorothea Stübing (Nordwest) und Stephan Hölscher (Lamboy/Tümpelgarten). Nach der Drucklegung der Programme werden die jeweiligen Listen der Öffentlichkeit im Einzelnen vorgestellt. Peter Jurenda stellt für die Wählergemeinschaft klar, dass unsere Spitzenkandidaten alle bereits in ihren jeweiligen Stadtteilparlamenten „eine herausragende Arbeit leisten“, teilweise schon seit vielen Jahren.
Das Wahlprogramm für die Stadtverordnetenversammlung wird den Schwerpunkt „Sicherheit und Sauberkeit“ haben und in der gewohnten Weise als „9-Punkte-Papier“ gestaltet. Inhaltliche Aussagen werden zu allen wichtigen Themen in Hanau getroffen. Der Vorsitzende Peter Jurenda und der Spitzenkandidat Oliver Rehbein wollen die bürgerlich-konservative Ausrichtung der Wählergemeinschaft stärker in den Focus stellen und dabei eine wählbare Alternative für mögliche unentschlossene und Protestwähler sein. Der breiten Aufstellung der Wählergemeinschaft und der große Zuspruch in den Ortsteilen soll dabei besonders Rechnung getragen werden, wie auch die starke Betonung auf klassische bürgerliche Inhalte mit dem Schwerpunkt „Sicherheit“ und Sauberkeit“. Rehbein identifiziert insbesondere hier „noch reichlich Luft nach oben.“ Derzeit werden erfreulicherweise BfH-Initiativen wie die Videoüberwachung oder „Schutzmann vor Ort“ Im Sinne der Wählergemeinschaft weitergeführt. „Aber wir sehen hier noch deutliches Potenzial.“
Der stellvertretende Vorsitzende Stephan Hölscher betonte darüber hinaus, dass die BfH besonders auch durch die Vielfalt ihrer neuen Kandidatinnen und Kandidaten an kommunaldemokratischer Basis hinzugewonnen habe und sich damit noch deutlicher gegenüber jeglicher Form rechtspopulistischer Tendenzen abgrenze. „Rechter Hetze und Hass werden wir als BfH eindeutig und aktiv entgegentreten“ so Hölscher. Im Wahlkampf müsse man daher „verstärkt auf die Unwählbarkeit dieser Antidemokraten hinweisen und die Stärke der BfH als einzige Hanauer Alternative für konservativ-bürgerliche Werte herausarbeiten“.
Der Vorsitzende Peter Jurenda weist abschließend ebenfalls auf die große Anzahl neuer Kandidatinnen und Kandidaten hin und freut sich gemeinsam mit Oliver Rehbein und Stephan Hölscher auf die kommende Zusammenarbeit in den Gremien der Wählergemeinschaft Bürger für Hanau.
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