Für die Wählergemeinschaf “Bürger für Hanau“ (BfH) sind die Vorgänge rund um den Spenden- und Betrugsskandal, der durch führende Mitglieder der Wählergemeinschaft „Wir sind Hanau“ (WSH) verschuldet ist, ein „Skandal erster Güte“.
Für den Vorsitzenden der BfH, Peter Jurenda, ein „beispielloser Vorgang, wie er in Hanau noch nicht vorgekommen ist“. Jurenda ist besonders enttäuscht darüber, dass sich niemand aus der WSH bisher zu den Vorfällen geäußert hat.“ Insbesondere Menschen mit Migrationshintergrund sind die derzeit politisch handelnden Köpfe der WSH. Den Wählerinnen und Wählern dieser Personen wurde „vor den Kopf gestoßen!“
Fraktionsvorsitzender Oliver Rehbein ergänzt, dass er besonders enttäuscht von Selma Yilmaz-Ilkhan sei. Seit Jahren werde sie aufgefordert, Ihr Mandat bis zu einer Entscheidung über die ihr persönlich, aber auch ihrem Mann und dem Verein vorgeworfenen Straftaten ruhen zu lassen. Nun gibt es ein Urteil und immer noch „Schweigen im Walde“. Es sei eine Frechheit den Kolleginnen und Kollegen gegenüber, die sich in ihrer Freizeit ehrenamtlich kommunalpolitisch in der Stadtverordnetenversammlung engagieren würden. Rehbein fordert, wie mittlerweile andere politische Mitbewerber auch, Frau Yilmaz-Ilkhan zum Rücktritt auf. „Wer Spendengelder unterschlägt, hat in einem öffentlichen Mandat nichts verloren!“ Unter diesem Fehlverhalten und der Gier einer einzelnen Person leide die politische Kultur in Hanau. Die WSH trage dazu bei, eine Politikverdrossenheit zu erzeugen und spiele dabei „insbesondere extremistischen Kräften in die Karten“.
Rehbein und Jurenda zeigen höchstes Verständnis für die große Enttäuschung, die nun für alle, die sich nach dem schrecklichen Attentat vom Februar 2020 in Hanau zusammengefunden und Geld gespendet hätten, deutlich spürbar sei. „Alle diese Menschen, die Angehörigen der Anschlagsopfer, die Öffentlichkeit und auch Firmen oder Institutionen, wurden durch Ferdi Ilkhan und seine Frau Selma Yilmaz-Ilkhan vorsätzlich getäuscht und betrogen!“
Für Rehbein in seiner Funktion als Fraktionsvorsitzender ist es besonders ärgerlich, dass sogar der Wahlkampf der WSH mit Schwarzgeld aus den Spendentöpfen finanziert worden sei. „Ehr- und respektloses Verhalten“ wirft Rehbein der WSH vor, die offensichtlich kein Interesse an einer anständigen internen Aufarbeitung der Vorfälle hat. „Es ist schade um etliche Menschen, die sich einmal für eine Kandidatur bei der WSH entschieden haben.“ Rehbein weist abschließend darauf hin, dass sich die neuen Wählergruppierungen WSH und HBU scheinbar in Auflösung befinden. Gerade diese beiden Splittergruppen hätten sich in der Stadtverordnetenversammlung zu einer Fraktion zusammengeschlossen. Das zeige einmal mehr, wie wichtig eine gute und verlässlich arbeitende unabhängige Wählergemeinschaft, wie es die Bürger für Hanau seien, für die politische Landschaft in Hanau sei.
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