„Tschüss! Bis Sonntag dann!“ Das waren die letzten Worte der Kinder, bevor sie, den Rollenkoffer hinter sich her ziehend, ihre Zimmer bezogen.

Ein leichter Winker, ein Schnicken mit dem Kopf. Und die Eltern haben zwei Tage kinderfrei. Die Vorfreude war groß bei den 25 Kindern, als sie am 27. September den Rosenhof in Bruchköbel einnahmen, schließlich stand das exklusive Reiterwochenende des 1. Hanauer Tennis- und Hockey-Club auf dem Programm. Zwei Übernachtungen fernab der Heimat, zwei Tage voller Spaß mit Reiten und Spielen für Klein und Groß.
Während die Eltern sich um die Anmeldung kümmerten, waren die Mädchen und Jungs bereits auf dem weitläufigen Gelände des Rosenhofs unterwegs und erkundeten die Zimmer, die Pferdeställe und die Umgebung. Die Eltern erlebten gerade noch die Zimmeraufteilung, schon waren die Kinder wieder weg. Die Reithelme wurden anprobiert, noch schnell ein Gruppenfoto mit vielen ungeduldigen Kindern gemacht und im Anschluss ging es dann für alle zum Vorreiten. In Fünfergruppen wurde vorgeritten, danach dann nach Reiterfahrung eingeteilt. Und dann war auch schon fast das gemeinsame Abendbrot am Freitag angesagt. Um 21 Uhr ging es ab in die Zimmer, kurze Zeit später herrschte dann nach dem Betthupferl die Nachtruhe.
Vor lauter Aufregung waren die Mädchen und Jungs am Samstagmorgen recht früh auf den Beinen. Schließlich stand ihnen auch einen spannender Tag mit Reitübungen bevor. Nachdem die Ponys selbst von der Weide geholt wurden, konnte das gute Wetter vom Pferderücken aus auf dem Reitplatz in der Sonne genossen werden – und die Anfänger wurden von den Fortgeschrittenen geführt. Ein kleiner Spielplatz lockte mit Trampolinen, Kletterseil und Schaukeln und wurde rege genutzt. Nach dem Abendessen ging es noch mal zu den Pferden und dann in die Zimmer zum Lesen, Quatschen und Lachen. Die Nächte waren kurz. Und die Kinder müde.
Am Sonntag ging es dann Vormittags noch einmal aufs Pferd, um die erworbenen Fähigkeiten zu vertiefen. Dann noch Mittagessen, Spielplatz, Pferde verabschieden und schon war das schöne Wochenende vorbei.
„Kaufst du mir bitte den Wallenstein, Mama?“, lautete die Begrüßung des Kindes beim Abholen. Aber Wallenstein ist unverkäuflich, denn er lebt seit seinem dritten Lebensjahr bei Alice Knop von Schwertner. Jedenfalls wissen die Eltern jetzt, dass ein Haflinger beim Sohn hoch im Kurs steht.
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