Pressemitteilung von Mittwoch, 14. März 2012 Stadt Hanau
Im Frühsommer baut die Stadt auf dem Radweg unter der Hellentalbrücke für einen Tag eine kleine Skateranlage auf.
Getestet werden soll, wie groß die Lärmbelästigung für die Anwohner der Steinheimer Illertstraße ist, die sich gegen das Errichten von Rampe, Pyramide und Co. wehren. Auf den zeitlich begrenzten Testlauf verständigte sich Oberbürgermeister Claus Kaminsky mit den Anliegern und den Ortsbeiräten aus Steinheim und Klein-Auheim bei einem Treffen unter der Brücke.
"Ich habe einerseits Verständnis für das Bedürfnis der Anwohner nach Ruhe, sehe aber auf anderen Seite auch das Bedürfnis der jungen Leuten nach Bewegung", sagte Claus Kaminsky bei dem Ortstermin. Dass der Standort für eine Skateranlage unter der Hellentalbrücke aus lärmschutztechnischer Sicht geeignet ist, hatte ein Schallgutachten im Oktober 2010 ergeben. "Doch ich verstehe auch", so der Oberbürgermeister, "dass das Einhalten von Grenzwerten und die subjektive Wahrnehmung der Anwohner der Illertstraße zwei verschiedene Paar Schuhe sind".
Er kündigte an, sich am Tag der Simulation direkt in den Wohnungen der Betroffenen einen Eindruck von der Geräuschen zu verschaffen, die von den skatenden Jugendlichen ausgehen. Auf einem abgesperrten Teil des Radweges wird der Eigenbetrieb Hanau Grünflächen zwei Teile der ehemalige Skateranlage an der Frankfurter Landstraße aufstellen. "Für dieses Experiment entstehen nur geringe Kosten", so der Oberbürgermeister. Eine neue Skateranlage würde mit rund 70.000 Euro zu Buche schlagen, gut die Hälfte davon für das Asphaltieren der Fläche.
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