„Wir haben aus verschiedenen regionalen und überregionalen Medien erfahren, dass Hanau auf einer Liste des russischen Verteidigungsministeriums stehen soll. Daher habe ich in Abstimmung mit meinen beiden hauptamtlichen Dezernenten, Bürgermeister Dr. Maximilian Bieri (SPD) und Stadträtin Isabelle Hemsley (CDU), Kontakt zu Staatsschutz, Verfassungsschutz, Polizei und Regierungspräsidium aufgenommen“, sagt Oberbürgermeister Claus Kaminsky (SPD).
Das russische Verteidigungsministerium hatte, so berichtetet VORSPRUNG-Online (hier nachlesen), eine Liste mit 21 europäischen Unternehmen veröffentlicht, die an der Drohnenproduktion für die Ukraine beteiligt sein sollen, darunter auch eine Zulieferer-Firma aus Hanau. Russische Politiker bezeichneten diese als potenzielle militärische Ziele.
"Medien berichten, dass der deutsche Verfassungsschutz vor wachsender Bedrohung warne und Kontakt mit den betroffenen Unternehmen aufgenommen hätte. Um die Hanauerinnen und Hanauer zu informieren, haben wir nun Kontakt zum Bundesamt für Verfassungsschutz, Staatsschutz, Polizei und Regierungspräsidium Darmstadt aufgenommen. Einschüchterung funktioniert oft mit Desinformation und fehlender Information. Diese Versuche dürfen in Hanau nicht fruchten. Wir wollen Transparenz und Information für unsere Bürgerschaft", so Oberbürgermeister Kaminsky.
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