Stuhlpatenschaften für das Comoedienhaus zahlen sich aus

Oberbürgermeister Claus Kaminsky (li.) und Thomas Niewalda, 2. Vorsitzender des „Förderverein für das Karussell im Staatspark Hanau-Wilhelmsbad e.V.“ beim Empfang der Stuhlpatinnen und Stuhlpaten im Congress Park Hanau inklusive Scheckübergabe. Foto: Stadt Hanau / Moritz Göbel

Hanau

Das Comoedienhaus Wilhelmsbad kann auf eine große und engagierte Unterstützungsgemeinschaft zählen.

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Das wurde einmal mehr beim Empfang der Stuhlpatinnen und Stuhlpaten im Congress Park Hanau deutlich. Eingeladen hatte der Förderverein für das Karussell, der die Patenschaften vor rund acht Jahren neu belebt hat. Oberbürgermeister Claus Kaminsky (SPD) nutzte die Gelegenheit, um den Unterstützerinnen und Unterstützern zu danken und über den aktuellen Stand der Sanierung des historischen Theaters zu informieren.

Für das Comoedienhaus Wilhelmsbad zeichnet sich nun ein klarer Fahrplan ab: Die umfassende Sanierung kann vorbereitet werden, der Baubeginn ist für das erste Quartal 2027 vorgesehen, die Wiedereröffnung wird derzeit für Herbst 2029 angestrebt. "Der Weg für den Start der Sanierung ist jetzt geebnet", betonte Kaminsky. Nach intensiven Abstimmungen zwischen der Stadt Hanau und dem Land Hessen wurde am 13. März 2026 ein Letter of Intent unterzeichnet, der die Aufteilung der Finanzierung regelt und Grundlage für die weiteren Schritte ist. Das Comoedienhaus musste bereits im Oktober 2025 nach mehr als fünf Jahrzehnten Spielbetrieb wegen der dringend notwendigen Sanierung geschlossen werden. Seither laufen die Vorbereitungen für das umfangreiche Projekt. Bis zum geplanten Baubeginn Anfang 2027 werden die Ausführungsplanungen konkretisiert und die einzelnen Gewerke ausgeschrieben.

Oberbürgermeister Kaminsky würdigte insbesondere das Engagement der Unterstützerinnen und Unterstützer: "Sie, liebe Stuhlpatinnen und Stuhlpaten, helfen mit, dass sich der Vorhang im Theatersaal nach der Sanierungspause wieder öffnen wird." Sein Dank galt auch dem Förderverein für das Karussell, der sich seit Jahren mit großem Einsatz für das Comoedienhaus engagiert und Spenden für die technische Ausstattung sammelt. Die Zusage der Stadt, jeden gesammelten Euro zu verdoppeln, gelte weiterhin.

"Eine historische Spielstätte lässt sich nur mit vereinten Kräften erhalten", so Kaminsky. "Wir dürfen uns glücklich schätzen, so verlässliche Partner an unserer Seite zu haben." Mit der nun erreichten Einigung zur Finanzierung sieht sich die Stadt Hanau gut aufgestellt, das Comoedienhaus Wilhelmsbad als bedeutenden Kulturort langfristig zu sichern und neu zu beleben.

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Oberbürgermeister Claus Kaminsky (li.) und Thomas Niewalda, 2. Vorsitzender des „Förderverein für das Karussell im Staatspark Hanau-Wilhelmsbad e.V.“ beim Empfang der Stuhlpatinnen und Stuhlpaten im Congress Park Hanau inklusive Scheckübergabe. Foto: Stadt Hanau / Moritz Göbel


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