1. Hanauer THC wächst weiter: Sportliche Erfolge und umfangreiche Investitionen

Hanau

Der 1. Hanauer THC hat bei seiner Hockeyversammlung und der anschließenden Jahreshauptversammlung am 24. April eine positive Bilanz des vergangenen Jahres gezogen. Neben sportlichen Erfolgen stand insbesondere die kontinuierliche Entwicklung des Vereins im Fokus.

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Hockey-Abteilungsleiter Malte Heissel berichtete von einer erfolgreichen Saison der Herrenmannschaft. Nach dem Gewinn der Hallenmeisterschaft in der Regionalliga im Frühjahr 2025 behauptete sich das Team in der darauffolgenden Saison in der 2. Hallenbundesliga. In der Feldrunde 2024/2025 erreichte die Mannschaft nach einer Leistungssteigerung in der Rückrunde den vierten Tabellenplatz. Die Damenmannschaft konnte sich in der Feldrunde mit nahezu verlustpunktfreier Bilanz die Meisterschaft sichern und in die 2. Bundesliga aufsteigen. In der anschließenden Hallensaison folgten ebenfalls Meisterschaft und Aufstieg. Auch im Nachwuchsbereich verzeichnete der Verein Erfolge: Die weibliche U16 wurde Hessenmeister in der Halle und belegte bei den Süddeutschen Meisterschaften Platz sechs. Die weibliche U14 wurde Vizemeister und erreichte Platz fünf auf süddeutscher Ebene. Zudem gewannen mehrere Jugendmannschaften Hessenpokale.

Im Rahmen der Versammlung wurde ein neues Modell zur Berechnung der Trainingspauschale vorgestellt. Dieses sieht eine stärkere Differenzierung nach Trainingsumfang in den jeweiligen Altersklassen vor. Ziel ist es, die Einnahmesituation der Abteilung zu verbessern und gleichzeitig jüngere Mitglieder finanziell zu entlasten. Bei den Wahlen des Abteilungsvorstands wurden Jochen Becker als neuer Hockey-Abteilungsleiter und Harry Koch als Sportwart gewählt. Isabella Gürtler wurde als Jugendwartin im Amt bestätigt. Die bisherigen Amtsinhaber Malte Heissel und Sebastian Pudlo hatten im Vorfeld ihren Rückzug angekündigt. In der Jahreshauptversammlung des Gesamtvereins berichtete der 1. Vorsitzende Henrik Statz über eine weiterhin positive Mitgliederentwicklung. Zum Jahreswechsel zählte der Verein 1.560 Mitglieder, was einem Wachstum von 3,65 Prozent entspricht.

Schatzmeisterin Jutta Klaeren stellte den Jahresabschluss 2025 vor. Der Vereinsetat lag – wie bereits im Vorjahr – bei über einer Million Euro. Wesentlicher Kostenfaktor sind die Personalausgaben, denen gestiegene Einnahmen aus Mitgliedsbeiträgen, Trainingsangeboten und Sponsoring gegenüberstehen. Ein Schwerpunkt lag auf den Investitionen in die Infrastruktur. Im vergangenen Jahr wurde unter anderem eine Terrassenüberdachung realisiert. Zudem musste aufgrund eines Wasserschadens eine vorgezogene Dachsanierung am Clubhaus durchgeführt werden. Die Sanierung des Kunstrasenplatzes begann im Herbst 2025 und soll rechtzeitig zum Saisonstart abgeschlossen sein. Künftig stehen der Hockeyabteilung zwei moderne und bundesligataugliche Plätze zur Verfügung. Weitere Maßnahmen umfassen die Installation einer Photovoltaikanlage auf der Tennishalle, die Modernisierung von Tribünen und Spielerbänken sowie geplante Sanierungen im Sanitärbereich.

Darüber hinaus prüft der Verein den Bau von Padelplätzen sowie die Errichtung einer Traglufthalle für den Tennisbetrieb. Beide Projekte befinden sich in der Planungsphase. Auch aus der Tennisabteilung wurden positive Entwicklungen berichtet. Dazu zählen die Zusammenarbeit mit einer neuen Tennisschule, die Fortführung etablierter Turnierformate sowie die Digitalisierung von Trainings- und Anmeldeprozessen. Für die Saison 2026 wurden insgesamt 29 Mannschaften im Erwachsenen- sowie im Jugendbereich gemeldet. Bei den Vorstandswahlen des Gesamtvereins wurden Henrik Statz als 1. Vorsitzender, Jutta Klaeren als Schatzmeisterin, Olaf Gerstner als technischer Leiter sowie Christian Schaffrath als Leiter Öffentlichkeitsarbeit und Sponsoring in ihren Ämtern bestätigt. Neu in den Vorstand für innere Organisation wurde Dr. Frederik Putzo gewählt.

Die Mitgliederversammlung beschloss zudem eine Satzungsänderung. Künftig wird auch die Position der oder des 2. Vorsitzenden direkt von der Mitgliederversammlung gewählt. Rechnungsprüfer Peter Hoffmeister empfahl die Entlastung des Vorstands, wies jedoch auf mögliche Risiken bei zukünftigen Investitionen hin, insbesondere im Hinblick auf wirtschaftliche Entwicklungen und potenziell rückläufige Fördermittel. Abschließend stellte der Verein die geplanten Veranstaltungen für das laufende Jahr vor.


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