Interkulturelle Wochen im Main-Kinzig-Kreis
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Unter Moderation von Pfr. i.R. Hans-Joachim Roth wurden Entwicklungen in den jeweiligen Bereichen des Netzwerks besprochen und zwei Schwerpunkthemen behandelt. Dr. Gerd Lautenschläger stellte den „Wegweiser für ein gutes Leben, wenn die Zeit begrenzt ist“ vor. Die auf Kosten des Fördervereins herausgegebene Orientierungshilfe ist in Druckform als Flyer und ebenso im Internet als Webseite verfügbar. Darin stellen die im Palliativnetzwerk zusammenarbeitenden Einrichtungen ihre Angebote vor, um lebensverkürzend erkrankte Menschen samt ihren Angehörigen zu ermutigen, dass sie die Spielräume nutzen, die ihnen durch die umfassenden Hilfen eröffnet werden. Zugleich dient der Wegweiser als Informationsquelle für Ratgebende und sonstige Interessierte. Ein QR-Code auf dem Flyer führt auf die Webseite des Fördervereins, wo unmittelbar nach deren Aufruf eine Weiterleitung auf die entsprechende Unterseite verfügbar wird. Dort finden sich in übersichtlicher Anordnung Links zu den Internetpräsenzen der Netzwerkpartnerinnen und -partner. Zusätzlich werden Informationen zum Download angeboten.

Das zweite Schwerpunktthema war die Vorstellung des Hauses der Gesundheit in der Willy-Brandt-Straße in Hanau durch dessen Leiterin Dr. Silke Hoffmann-Bär. Amtsärztlicher Dienst, Sozialpsychiatrischer Dienst, Hygiene, Umweltmedizin und vieles andere mehr gehören zu den Aufgaben, die das Haus der Gesundheit weiterhin im Zusammenwirken des Main-Kinzig-Kreises und der Stadt Hanau wahrnimmt. Davon zu unterscheiden ist die Etablierung des Pflegestützpunktes Hanau, der aus dem ehedem gemeinsamen Pflegeberatungszentrum hervorgegangen ist und im Haus der Gesundheit angesiedelt bleibt. Der Pflegestützpunkt Hanau kann seit dem 1. Januar nur noch von Personen in Anspruch genommen werden, die im Bereich der Stadt Hanau wohnen.

Dies hat nach der Umstellung für einige Irritationen gesorgt, war aber unvermeidbar, denn die gesetzlichen Rahmenvorgaben schreiben zwingend vor, dass eine kreisfreie Stadt wie Hanau einen eigenen Pflegestützpunkt für die dort wohnende Bevölkerung vorhalten muss. Für die Bevölkerung in den umliegenden Kommunen ist es dem Main-Kinzig-Kreis gelungen, ortsnah eine anderweitige Lösung zu finden.

Zu den Entwicklungen in den Arbeitsbereichen des Netzwerks gehört es, dass die Bemühungen des Fördervereins zur Etablierung von Expertenteams für palliative Pflege (EPP-Teams) in Wohn- und Pflegeheimen weitere Früchte tragen. Seit dem 1. April gibt es mit dessen finanzieller Unterstützung auch im AWO Sozialzentrum in Bruchköbel ein solches, aus zwei Personen bestehendes Team. Am 1. Mai wird ein weiteres Team in den Pflegeeinrichtungen Schloss Meerholz in Gelnhausen-Heiler seine Arbeit aufnehmen. Schon seit längerem ist ein EPP-Team in den Heimen unter Trägerschaft des Main-Kinzig-Kreises im Einsatz. Es hat sich erwiesen, dass die Zahl von Krankenhauseinweisungen deutlich zurückgegangen ist. Schon im Vorfeld möglicher Notfallsituationen wird rechtzeitig geklärt, was gegebenenfalls zu tun ist und wer zu benachrichtigen ist. Alle Beteiligten werden einbezogen, Abläufe und Verabredungen sind dokumentiert. Bewohnerinnen und Bewohner und ihre Zugehörigen reagieren darauf mit Erleichterung. Die unmittelbar im Pflegedienst Tätigen haben mehr Sicherheit für ihr Verhalten in schwierigen Situationen gewonnen.

Darum ist es dem Förderverein eine Herzensangelegenheit, die Entstehung solcher Expertenteams für palliative Pflege auch noch in vielen weiteren Heimen zu ermöglichen. Er steht in entsprechenden Verhandlungen mit weiteren Einrichtungsträgern.

Nähere Informationen unter www.pph-hanau.de.

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