Kaminsky: Eine Stunde ohne Licht für den Klimaschutz

Hanau

Earth Hour" - die Stunde unseres Planeten schlägt wieder am Samstag, 31. März, von 20.30 bis 21.30 Uhr.

Interkulturelle Wochen im Main-Kinzig-Kreis
Morgenpost

In mehr als 100 Ländern schalten Millionen von Menschen für 60 Minuten das Licht aus, um ein symbolisches Zeichen für mehr Klimaschutz und eine sichere Energieversorgung zu setzen. Die Stadt Hanau ist zum zweiten Mal dabei und schaltet für eine Stunde die Außenbeleuchtung am Schloss Philippsruhe ab.  Oberbürgermeister Claus Kaminsky ruft die Hanauerinnen und Hanauer auf sich an der "Earth Hour"- Aktion zu beteiligen.  Die Licht-Aus-Aktion mache deutlich, dass es jeder einzelne in der Hand habe, einen Beitrag für eine sichere, umweltverträgliche  Energieversorgung zu leisten. Wer teilnehmen will, meldet sich bei Angelika Gunkel von der Rathaus-Stabsstelle Umwelt/Agenda 21 unter Telefon 06181/295-1950 an,  per E-Mail unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder im Internet unter www.hanau.de

Nach der Reaktorkatastrophe von Fukushima vor einem Jahr zeige sich immer deutlicher, dass die Zukunft der Energieversorgung nur durch eine Energiewende zu sichern sei, meint Hanaus OB. Die Nutzung regenerativer Energien, verantwortungsvoller Umgang mit Energie, die Abkehr von fossilen und atomaren Brennstoffen sowie konsequenter Klimaschutz seien die Herausforderungen, die zu meistern seien. Hanau sehe sich auf dem richtigen Weg. Mit dem Ausbau von Solaranlagen auf öffentlichen Gebäuden, Bürgersolaranlagen, der Nutzung von Ökostrom in städtischen Immobilien und bei der Straßenbeleuchtung sowie der energetische Sanierung  kommunaler Gebäuden seien Zeichen gesetzt worden.

Auch durch bewusste Ernährung lassen sich Belastungen für das Klima vermeiden und positive Gesundheitswirkungen erzielen. Daher liegt in diesem Jahr der Schwerpunkt der Aktion auf Essen und Naturschutz. Fast ein Fünftel der deutschen CO²-Emissionen wird durch die Ernährung verursacht. Tierische Lebensmittel erzeugen 40 Prozent dieser ernährungsbedingten Treibhausgase - pflanzliche nur acht Prozent, so der World Wide Fund for Nature (WWF), der zur Beteiligung an der "Earth Hour" rund um den Globus aufruft. In Deutschland sind bereits mehr als 70 Städte und über 1700 Teilnehmer für die "Earth Hour" registriert.


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