Interkulturelle Wochen im Main-Kinzig-Kreis
Morgenpost

Im Mittelpunkt standen dabei konkrete Fragen und Hinweise aus dem Seniorenbeirat. 

Henrich berichtete, dass illegale Müllablagerungen – insbesondere an Altglas- und Altpapiercontainern – in den vergangenen zehn Jahren deutlich zugenommen haben. Trotz täglicher Reinigung der Innenstadt verschlechtere sich das Stadtbild in Teilbereichen weiter. Der Seniorenbeirat hatte dieses Thema im Vorfeld ausdrücklich adressiert. Um gegenzusteuern, setzt die Stadt neben verstärkten Kontrollen und höheren Bußgeldern zunehmend auf Aufklärung. Ein mehrsprachiger Abfallflyer sowie Bildungsangebote in Schulen und Kitas sollen das Bewusstsein stärken. Gleichzeitig engagieren sich bereits circa 500 Ehrenamtliche als „Sauberkeitspaten“. Intensiv diskutiert wurde auch der neue Wertstoffhof, der auf breite Zustimmung stößt. Markus Henrich hob hervor, dass dieser mit rund 2.000 Anlieferungen pro Woche sehr gut angenommen werde. Der Zugang ist bewusst auf Hanauer Bürgerinnen und Bürger beschränkt.

Aus dem Seniorenbeirat kamen zahlreiche konkrete Hinweise aus der Praxis. Brigitte Reuling machte auf einen Müll-Hotspot in der Innenstadt aufmerksam und erklärte: „Gerade an kleineren Plätzen sehen wir immer wieder, wie schnell sich Müll ansammelt – hier braucht es gezielte Maßnahmen.“ Henrich sagte zu, solche Hinweise aufzunehmen und geeignete Maßnahmen wie Videoüberwachung, die auf Grund der aktuellen rechtlichen Gegebenheiten noch nicht installiert werden kann, und zusätzliche Beleuchtung bekannter Plätze, die bereits in Steinheim zum Einsatz kommt, zu prüfen. Er wies jedoch darauf hin, dass sich Probleme dadurch auch verlagern könnten. Ein weiteres Thema war die Belastung der Mitarbeitenden. HIS verzeichnet zunehmend aggressive Verhaltensweisen im öffentlichen Raum und reagiert unter anderem mit Resilienztrainings für die Beschäftigten.

Neben kritischen Punkten würdigte der Seniorenbeirat ausdrücklich positive Entwicklungen im Stadtbild. Dr. Tobias Angert lobte die Arbeit der Stadtgärtnerei und betonte: „Die geschmackvollen Bepflanzungen wie zum Beispiel an der Wilhelmsbrücke werten das Stadtbild sichtbar auf. Das ist ein großer Gewinn für die Lebensqualität in Hanau.“ Henrich nahm dieses Lob dankend auf und kündigte an, es an die Mitarbeitenden weiterzugeben. Gleichzeitig unterstrich er, dass Sauberkeit eine Gemeinschaftsaufgabe bleibe. Die Hinweise des Seniorenbeirates seien dabei ein wichtiger Beitrag, um gezielt auf Probleme reagieren und die Lebensqualität in Hanau weiter verbessern zu können.


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