Kaminsky weist Kritik an Wohnungspolitik zurück

Hanau

"Es ist überaus erfreulich, dass auch die CDU jetzt die innerstädtischen Entwicklungspotenziale entdeckt, die Hanau zu einem innovativen Wohnstandort machen", äußert sich Oberbürgermeister Claus Kaminsky zu den jüngsten Äußerungen der Hanauer Christdemokraten im Zusammenhang mit der künftigen Nutzung des Areals am "Opel-Eck".

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Gleichzeitig erinnert er jedoch daran, dass die wesentlichen Impulse längst gesetzt seien und der aktuelle Planungsstand damit bereits heute Ausgangsbasis für rund 5.000 neuen Wohneinheiten im gesamten Stadtgebiet inklusive der Stadtteile bilde. "Der Prozess ist längst in Gang gekommen, wie man sich unschwer überzeugen kann."

Eine Neuplanung auf dem früheren Opel-Brass-Gelände, die anstelle eines Discounters einen Wohn- und Bürokomplex vorsehe, fügt sich nach den Worten von OB Kaminsky hervorragend in den bisherigen Kurs der Hanauer Wohnungspolitik ein, die ganz im Sinne des Planungsansatzes "innen statt außen" gerade auch die Revitalisierung der Innenstadtlagen im Fokus habe. "Mit ihrer Überlegung, dass unter optimalen Gesichtspunkten auch das angrenzende EAM-Areal einbezogen werden sollte, rennt die CDU offene Türen ein."

Nicht nachvollziehbar ist für den OB allerdings die Kritik, das neue Angebot an Wohnraum sei unausgewogen. "Wer sich aufmerksam die Entwicklung der letzten Jahre anschaut, kann unschwer erkennen, dass es uns gelungen ist, ein ganz breites Spektrum an unterschiedlichen Wohnheinheiten zu schaffen. Unser Ziel war und ist es, für jede Lebenssituation und jedes Portemonnaie das passende Angebot zu haben." Das umfasse im übrigen ausdrücklich nicht nur die Schaffung von Wohneigentum, sondern auch die Bereitstellung von bezahlbarem Mietwohnraum auf zeitgemäßem Standard, was in Zusammenarbeit mit der Baugesellschaft Hanau auch realisiert werde. Als konkrete Beispiele nennt Kaminsky den geplanten Neubau auf dem Ostcarré und auch die Sanierung vieler Bestandsliegenschaften in der Innenstadt sowie in den Stadtteilen.

"Dass wir die historische Chance, Wohnraum im Bestand der Konversionsflächen zu entwickeln, auch beispielsweise auf dem Areal der Pioneer-Kaserne nutzen wollen, hat unser Stadtentwickler Martin Bieberle der CDU-Fraktion dieser Tage bereits ausführlich dargelegt und erläutert", so Kaminsky weiter. Damit sollte auch deutlich geworden sein, dass die Wohnungspolitik die Stadtteile auch im Blick habe.

Eine klare Absage erteilt Kaminsky allerdings dem Ansinnen der CDU, zügig weitere Flächen auf der grünen Wiese als Wohngebiete zu entwickeln. "Es gibt keine Notwendigkeit, über die derzeit bereits auf den Weg gebrachten Planungen neue Projekte beispielsweise auf der Gemarkung Flurkreuz anzustoßen."


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