Kaminsky gratuliert Härtel zum 70. Geburtstag

Hanau

Margret Härtel, von 1994 bis 2003 Oberbürgermeisterin von Hanau, vollendet am 21. Dezember ihr 70. Lebensjahr.

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Das nimmt der amtierende OB und Härtel-Nachfolger Claus Kaminsky zum Anlass Härtel persönlich zu gratulieren und ihre Verdienste für die Brüder-Grimm-Stadt zu würdigen. Kaminsky: "Ich wünsche Margret Härtel alles Gute, Gesundheit und ihr als Familienmensch noch viele Jahre im Kreis ihrer Lieben." Er ist sicher, dass es auch in Zukunft Projekte in der Stadt gebe, die Härtel "unterstützen, fördern oder mit anschieben wird."

Vor acht Jahren hatten Kaminsky und Härtel nach den juristischen Auseinandersetzungen um die Abwahl Härtels kurz vor Weihnachten ihren Konflikt beendet. "Ich bin froh, dass uns dieser Friedensschluss gelungen ist. Das war und ist gut für die Stadt", meint Kaminsky rückblickend. Härtel habe "erfahren, wie hart auch demokratische Entscheidungen des Souveräns sein können". Ihm sei bewusst, dass der damalige Konflikt Härtel "stark zugesetzt" habe. Sie sei allerdings jemand, "der immer einmal mehr aufgestanden als zu Boden gegangen ist"; das verdiene "großen Respekt".  

Dieser Respekt gelte auch für das von ihr für Hanau Geleistete. "Margret Härtel hat in ihrer Amtszeit die Stadtentwicklung entscheidend vorangetrieben", lautet seine Kernaussage. Die Landesgartenschau nach Hanau geholt zu haben und in diesem Zusammenhang einen "frühen Einstieg in die Konversion", die Sanierung von Orangerie und Schlosspark sowie den Bau des Amphitheaters geschafft zu haben, wertet er als "Meilensteine in Hanaus jüngster Geschichte". Zugleich zeugten diese Erfolge von der Hartnäckigkeit und Vitalität, mit der Härtel manches Ziel verfolgt und erreicht habe.

Zu ihren Verdiensten zähle mit dem Umbau der Stadthalle zum Congress Park Hanau auch eine Entscheidung, die er anfangs anders beurteilt habe als sie, so Kaminsky weiter. Heute habe er sich mit der großen statt der von ihm damals favorisierten kleinen Lösung versöhnt und sei "froh darüber", dass die Brüder-Grimm-Stadt über ein so repräsentatives Haus am Schlossplatz verfüge.

In die Ära Härtel falle der Verkauf von Stadtwerke-Anteilen an den kommunalen Partner Mainova aus Frankfurt. Das sei seinerzeit eine "weitsichtige Entscheidung" gewesen, wie sich im Nachhinein erst recht zeige, um im Wettbewerb auf dem Energiesektor "nicht unterzugehen". Dabei habe er 2002 mit Härtel "an einem Strang gezogen" und mancher Kritik getrotzt.

Härtels Einsatz habe entscheidend dazu beigetragen, dass am Klinikum Hanau eine Strahlentherapie habe eingerichtet werden können. Denn die Jubilarin habe in ihrer Amtszeit einen Förderverein ins Leben gerufen, der bei zahlreichen Benefizveranstaltungen Startkapital gesammelt und damit die Voraussetzung geschaffen habe, dass die Deutsche Krebshilfe Geld zur Verfügung stellte. Sie habe sich somit um das Klinikum und schwer Kranke in der Region verdient gemacht.

Unvergessen sei auch, wie Härtel den damaligen Teamchef der deutschen Fußball-Nationalelf, Rudi Völler, nach dem Gewinn der Vizeweltmeisterschaft im Sommer 2002 zum Ehrenbürger Hanaus gekürt und ihm einen "rauschenden Empfang" auf dem Marktplatz bereitet habe. Dies sei ein gutes Beispiel dafür, wie die frühere OB ein "feines Gespür für Inszenierungen hat, die in der Bürgerschaft ankommen". Nie zuvor in der jüngeren Vergangenheit sei Hanaus Marktplatz so voll mit Menschen gewesen wie damals.            

Gerade in diesen Tagen sei daran zu erinnern, dass sie den Anstoß gegeben habe dem Marktplatz mehr Advents- und Weihnachtsstimmung zu verleihen. "Der Adventskalender in den 24 Rathausfenster war Härtels Idee", ruft der OB ins Gedächtnis, "und daran erfreuen wir uns nach wie vor".

Aus der jüngsten Vergangenheit bleibe nachhaltig in Erinnerung, wie präsent die Turngemeinde Hanau 2012 anlässlich ihres 175-jährigen Bestehens und dank des damit befassten Fördervereins und seiner Vorsitzenden Härtel gewesen sei. Das belege, wie sehr Härtel auch nach Ende ihrer OB-Amtszeit daran gelegen sei "Hanau in ein gutes Licht zu stellen".


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