Sternsinger bringen Segen für das Hanauer Rathaus

Hanau

Emma war schon als Baby mit ihrer Mutter dabei, wenn Kinder der Hanauer Stadtpfarrei Mariae Namen, der Pfarrgemeinde St. Josef und der italienischen Mission traditionsgemäß den Segen ins Hanauer Rathaus bringen.

Interkulturelle Wochen im Main-Kinzig-Kreis
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Diesmal hatte die mittlerweile fünfjährige Sternsingerin die Ehre, den Aufkleber mit dem Segensspruch "Christus segne dieses Haus"   über der Tür zum Dienstzimmer von Oberbürgermeister Claus Kaminsky anzubringen.

Unter dem Motto "Segen bringen, Segen sein - Hoffnung für Flüchtlingskinder in Malawi und weltweit" steht die diesjährige Sternsinger-Aktion, wie Julia stellvertretend für die anderen 20 Mädchen und Jungen zwischen fünf und zwölf Jahren Claus Kaminsky erklärte. "Wir sammeln Geld, damit die Kinder zur Schule gehen können und genug zu Essen haben." Begleitet wurden die Heiligen drei Könige und ihre Sternträgerinnen und Sternträger unter anderem von Pfarrer Dirk Krenzer und Schwester Barbara-Maria Kullmann.

Der Oberbürgermeister lobte die Kinder für ihr Engagement. Vor dem Hintergrund, dass rund um den Globus 50 Millionen Menschen auf der Flucht seien, darunter sehr viele Kinder und Jugendliche, gehörten "Aktionen der Nächstenliebe wie die eure zu dem Edelsten, was Menschen für andere Menschen tun können". Verbunden mit dem Dank für die Segenswünsche überreichte er den Mädchen und Jungen neben einer Spende für die Sammeldose als Anerkennung Brüder-Grimm-Uhren.

Foto: Oberbürgermeister Claus Kaminsky freut sich jedes Jahr über den Besuch der Sternsinger, die ihm Lieder und den Segensspruch für seine Bürotür mitbringen. Foto: Stadt Hanau


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