„Blumenschmuck in Hanau ist gut und vielfältig"

Hanau

Frühlingsboten aus der Fontanestraße:  Der Eigenbetrieb Hanau Grünflächen hat in und an seinen Gewächshäusern derzeit Hochkonjunktur.

Interkulturelle Wochen im Main-Kinzig-Kreis
VORSPRUNG - Anruf genuegt

Pünktlich zum verkaufsoffenen Sonntag am 1. April setzt er gelbe florale Akzente im Stadtbild mit Narzissen in den Pflanzkästen am Rathaus-Balkon sowie mit Forsythien und Stiefmütterchen in 80 Kübeln in der City.  "Die Blumenpracht vom beginnenden Frühling bis zum endenden Herbst gehört zu den Markenzeichen unseres Stadtbilds. Dafür heimsen wir - und vor allem unsere Gärtner - viel  Lob bei Gästen,  Einheimischen und nicht zuletzt bei Fachleuten ein", betont Gründezernent Axel Weiss-Thiel.

Rund 200 verschiedene Pflanzen für drinnen und draußen gedeihen beim Eigenbetrieb Hanau Grünflächen, erzählt Klaus Hestermann, Vorarbeiter in  den Gewächshäusern an der Theodor-Fontane-Straße, wo er 1978 schon als Gärtner-Lehrling in städtischen Diensten sein Arbeitsleben begonnen hat. Während er das schildert, holt eine der Regiekolonnen, die für die verschiedenen Stadtteile zuständig sind, Tulpenpflanzen en masse aus einem der Freiluft-Beete. Sie bringen den Kreisel am Freiheitsplatz ebenso zum Blühen wie Narzissen und Stiefmütterchen. Die Tulpenblüte freilich lässt in diesem Frühling einen Tick länger auf sich warten, bedingt durch den frostigen Februar.  Dafür strahlt jetzt schon das Gelb der von den städtischen Gärtnern selbst gezogenen Narzissen und der Forsythien, die sie als Kleinpflanzen gekauft und dann hochgezogen haben.

Diese Sträucher sollen am 1. April ein Blickfang in Hanaus Einkaufsstraßen sein. Einzelhändler mieten die Kübel über die Hanau Marketing Gesellschaft vom städtischem Grünbetrieb. Sie bieten bis Mitte Mai ein schmuckes Straßenbild, ehe sie in der Innenstadt von Geranienkübeln und -pyramiden abgelöst werden. Die Fächer dieser Edelstahl-Pyramiden befüllen die drei Mitarbeiter und zwei Auszubildenden im Eigenbetrieb Hanau Grünflächen jetzt schon fleißig mit jeweils einem Kubikmeter nährstoffreicher Erde. Außer Geranien werden sie mit Petunien, Männertreu und Weihrauch bepflanzt, so dass sie ein buntes, blühendes Bild abgeben.

"Das Frühjahr ist unsere Hauptsaison", schildert Hestermann. Als  weiteres Beispiel dafür nennt er die Clematis-Bepflanzung an einem Zaun nahe der Pulvermühle. Der soll mit seiner Berankung nicht nur die dortige Straßenmitte schmücken, sondern auch als eine Art Sperre auf dem Mittelstreifen dienen, damit Fußgänger zwischendrin warten und auf den Straßenverkehr achten, ehe sie weitergehen. Hanaus Blumenschmuck hat im Jahr 2010 mit zum Gewinn einer Goldmedaille beim Stadtgestaltungswettbewerb "Entente Florale" beigetragen. Die Jury meinte seinerzeit: "Der Blumenschmuck in Hanau ist gut und vielfältig. An den Eingangsbereichen und Verkehrsinseln sind schöne Stauden und Gräserpflanzungen vorhanden. Im Innenstadtbereich sind die bepflanzen Pyramiden, Blumenkübel und Ampeln mit Sommerflor sehr gut gepflegt."  Und das jedes Jahr aufs Neue.

Foto (Stadt Hanau): Gelbe Frühlingsboten: Klaus Hestermann hegt und pflegt Forsythien & Co im städtischen Eigenbetrieb Hanau Grünflächen.


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