Am 1. Juni ist es ab 14 Uhr wieder soweit: mitten in der Hanauer Altstadt wird vor dem Goldschmiedehaus nach und nach eine Tafel aufgestellt für alle Menschen, die sich gemeinsam an einen Tisch setzen wollen.


Menschen verschiedener Herkunft und unterschiedlicher Zugehörigkeit sollen so zusammenkommen. Sie können sich sehen, unterhalten und kennenlernen. Wer mag, bringt etwas zum Essen mit. Auf diese Weise wird der Nachmittag sicher auch kulinarisch ein echter Leckerbissen. Die Tafel wird dann wachsen: je mehr Menschen kommen, desto länger wird sie werden. Der Hanauer Oberbürgermeister Claus Kaminsky wird zusammen mit Dekanin Claudia Brinkmann-Weiß die Länge der Tafel dann genau um 15.17 Uhr messen.
Im letzten Jahr fand die Tafel der Toleranz in Hanau zum ersten mal statt. Stolze 86 Meter war sie lang und reichte vom Goldschmiedehaus bis fast zum Schlossplatz. Diejenigen, die diesen Nachmittag miterlebt haben, waren sich bald sicher, dass es diese Aktion nicht nur einmal geben darf. Die Resonanz war so positiv, dass ziemlich schnell klar war, dass dieses Ereignis wiederholt werden muss. In diesem Jahr möchten wir nun gerne den Schlossplatz mit unserer Tafel erreichen und so erneut die längste Tafel Hanaus aufstellen. Helfen Sie mit, dieses Ziel zu erreichen! Kommen Sie mit der Familie, mit Freunden, Kolleginnen oder Bekannten.
Wenn Sie sich in Ihrer Gemeinde ohnehin mit anderen Menschen treffen und aktiv sind, dann kommen Sie doch einfach als ganze Gruppe. Der Kirchenkreis möchte auch in diesem Jahr wieder dazu anregen, dass Menschen sich nicht vorschnell ein Urteil bilden, sondern genau hinsehen und den anderen näher kennen lernen. Auf der Internetseite des Sprengels Hanau (www.sprengel-hanau.de oder www.kirchenkreis-hanau-stadt.de) können Sie einen Film über die erste Tafel der Toleranz sehen.
Hintergrund: Die Idee zur Tafel der Toleranz entstand in der Vorbereitung eines ganzen Themenjahres, dass der ehemalige Kirchenkreis Hanau-Stadt 2013 mit dem Motto „Ich sehe Dich – Toleranz leben“ initiiert und durchgeführt hat. Die Aktion wurde so positiv aufgenommen, dass sie in diesem Jahr wiederholt wird.
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