Auch wenn die offizielle Eröffnung noch aussteht, ließen es sich die Verantwortlichen der Eugen-Kaiser-Schule und des Wohnstifts Hanau nicht nehmen, den neu angelegten Sinnesgarten auf dem Schulgelände ein erstes Mal gemeinsam zu begehen.
Das von der Eugen-Kaiser-Schule initiierte Projekt „Sinnesgarten“ wurde von Schulleiterin und Oberstudienrätin Claudia Borowski von Beginn an unterstützt und vom Abteilungsleiter der Schule und Diplom-Ingeniuer Dirk Bade begleitet. „Ihm ist es bestens gelungen, im Musikerviertel gemeinsam mit den Schülern eine Oase für die Sinne zu schaffen“, so Susanne Simmler, Erste Kreisbeigeordnete und Aufsichtsratsvorsitzende der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises. Auf dem Grundstück der Eugen-Kaiser-Schule ist im Laufe der letzten Jahre in einem groß angelegten Projekt auch ein Sinnesgarten entstanden. Ziel ist es zum Einen, den Schülern das Handwerk der Gartengestaltung beizubringen, zum Anderen aber den generationenübergreifenen Kontakt zu fördern. „Für die Bewohner des Wohnstifts ist dies eine absolute Bereicherung,“ stellt der Geschäftsführer des kreiseigenen Unternehmens fest.
Wie Dirk Bade deutlich macht, wird der Sinnesgarten nach seiner Fertigstellung durch beide Generationen gepflegt werden. Konkret bedeutet dies, dass im Rahmen von Projekten die Bewohner des Pflegeheims einbezogen werden. “Die Bewohner sind von den Obststauden, Ziertsträuchern und duftenden Kräutern begeistert und freuen sich, wenn es hier richtig los geht“, berichtet Karin Frühwacht, Vorsitzende des Einrichtungsbeirates und Einrichtungsleiter Michael Schlosser ergänzt: „Die Schule hat wirklich ganze Arbeit geleistet. Der Garten ist bis ins kleinste Detail durchdacht, um alle Sinne zu fordern. Gut begehbare Wege, abwechslungsreiche Bepflanzung, schöne Wasserelemente, sogar an Ruhebänke für die Senioren wurde gedacht.“ Susanne Simmler bedankte sich für dieses innovative Projekt bei Claudia Borowski: „Ein Musterbeispiel für generationenübergreifende Zusammenarbeit und eine wunderbare Ergänzung für die im Wohnstift lebenden Menschen.“ Neben dem Projekt „Hand in Hand“ ist dies die zweite auf längere Zeit angelegte Kooperation mit der Eugen-Kaiser-Schule, die das Miteinander der Generationen fördert. Bleibt abzuwarten, wie die grüne Soße der selbstgezogenen Kräuter schmeckt.
Foto (von links): Dieter Bien (Geschäftsführer der Alten- und Pflegezentren), Abteilungsleiter Dirk Bade, die Einrichtungsbeiratsvorsitzende Karin Frühwacht, die Erste Kreisbeigeordnete Susanne Simmler, Schulleiterin Claudia Borowski und das Team des Wohnstifts Hanau: Pflegedienstleiterin Stephanie Kaprol, Einrichtungsleiter Michael Schlosser und die Leiterin der Sozialen Betreuung Cordula Delp.
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